Schlusslicht KSV hamstert weiter Punkte ein
Der KSV hat neuerlich ein Lebenszeichen von sich gegeben. Nach dem 1:0 in Wien blieben die Steirer beim 0:0 im Derby gegen Sturm gegen einen weiteren Titel-Kandidaten ungeschlagen und ohne Gegentor.

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"Wir wollen Punkt für Punkt einhamstern, uns 'step by step' verbessern. Die Jungs wissen jetzt, dass wir wettbewerbsfähig sind", sagte Trainer Thomas von Heesen, dessen Truppe bei einem ausgetragenen Match weniger zehn Punkte Rückstand auf den Vorletzten Wiener Neustadt aufweist. Für die Kapfenberger geht es aufgrund der zwei Absagen zum Frühjahrsstart nun Schlag auf Schlag, im März warten auf den KSV gleich acht Liga-Partien. Schon am Mittwoch geht es im Nachtragsspiel auswärts gegen die Admira weiter. "Gegen Mannschaften auf Augenhöhe können wir offensiv sicher noch mehr zeigen", rechnete sich Von Heesen für die Partie in Niederösterreich einiges aus.
"Es lohnt sich, dass so viel verändert wurde"
Der starke Tormann Raphael Wolf glaubt natürlich ebenfalls ans Kapfenberger Wunder in Form des Klassenerhalts. Der Deutsche verwies auf die Rettung von Mönchengladbach in der vergangenen Saison der deutschen Bundesliga. "Gladbach hat es auch irgendwie gepackt. Im Fußball ist alles offen, man kann immer alles schaffen. Vier Punkte sind nicht schlecht. Es lohnt sich, dass so viel verändert wurde", erklärte Wolf. Sollte die Rettung nicht gelingen, dann würde Präsident Erwin Fuchs in der zweithöchsten Spielklasse Plan B aus der Schublade ziehen. "Dann würden wir mit unserer zweiten Mannschaft spielen. Die namhaften Spieler wären dann natürlich weg", berichtete Fuchs. Die Amateur-Mannschaft des KSV belegt derzeit Rang neun in der Regionalliga Mitte.
Die Kapfenberger Profis benötigten gegen Sturm auch eine Portion Glück. In der Anfangsphase hätte es nach Foul an Imre Szabics Elfmeter für die Grazer geben müssen, nach der Pause drückten die Gäste dann vehement auf den Sieg. "Das zieht sich wie ein roter Faden durchs Frühjahr, der Ball will nicht ins Tor. Wir haben gegen den Letzten gespielt, daher waren es zwei verlorene Punkte", analysierte ÖFB-Teamspieler Jürgen Säumel die Lage. "So ein Spiel musst du einfach gewinnen, da ist ein Punkt unterm Strich einfach zu wenig", ärgerte sich auch Trainer Franco Foda über die schwache Chancenauswertung. Sein Team hat bereits zum dritten Mal in Folge 0:0 gespielt, vor allem ist man aber weiter das einzige Team der Liga ohne Auswärtssieg.









