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    Zuletzt aktualisiert: 10.02.2012 um 05:22 UhrKommentare

    Frühjahrsauftakt im tiefsten Winter

    Heute erwacht die heimische Fußball-Bundesliga aus dem Winterschlaf. Ried unterlag bei der Austria 0:2, jetzt empfängt Sturm den SV Mattersburg. Die eisigen Bedingungen machten Spiele in Innsbruck und Maria Enzersdorf unmöglich.

    Heißer Titelkampf!

    Foto © GEPAHeißer Titelkampf!

    Der Titelkampf:

    Für vier wäre es Kür, für einen ist der Titel Pflicht

    Es war seine erste schnelle Entscheidung als Präsident von Sturm. Gerald Stockenhuber und sein Team traten zur Seite und bildeten eine perfekte Rettungsgasse für Christian Jauk und die neuen Verantwortlichen. Wirtschaftlich scheint alles klar, sportlich haben die Schwarz-Weißen im Frühjahr einiges gut zu machen, jeder erwartet eine Reaktion, vor allem auf die enttäuschenden Auswärtsspiele. Franco Foda kann aus dem Vollen schöpfen. Roman Kienasts Abgang schmerzt, aber Rubin Okotie mit hundertprozentiger Fitness kann alle überzeugen. Übermut tut selten gut, aber fünf Punkte aufzuholen ist möglich, in einem meisterlichen Frühjahr wie 2011.

    Andere werden etwas dagegen haben - wie etwa Rapid. Kaum jemand traut den Grün-Weißen den Titel zu, obwohl sie Winterkönig wurden. Trainer Peter Schöttel veränderte sein Team regelmäßig auf mehreren Positionen, kaum ein Spieler war in der Lage, konstant gute Leistungen zu bringen. Zu viele gleichwertige Akteure machten dem Coach das Leben schwer. Aber was ist, wenn Peter Schöttel seine Traumelf findet? Dann gibt es Ende der Saison binnen eines Jahres den zweiten Platzsturm im Hanappi-Stadion. Diesmal vor Freude.

    Untertreibung ist die große Stärke von Ried. Die Innviertler bieten den Gegnern biedere Hausmannskost an, aber schon nach kurzem Genuss, kommt jeder drauf, dass das Essen scharf gewürzt ist. Trainer Paul Gludovatz praktiziert in Ried ein handelsunübliches System, das so gar nicht in die heutige Zeit passt. Die Dreierkette. Als unmodisch abqualifiziert gibt es kaum Nachahmer, aber den Schlüssel zum Erfolg gegen Ried finden die wenigsten.

    Meister muss die Mannschaft aus dem benachbarten Bundesland Salzburg werden. Die Mozartstädter haben wieder zwei Legionäre geholt, 17 sind es nun. Gute ausländische Spieler verbessern die Qualität der Liga, Salzburg hat ein paar davon. Dennoch verstellen einige nur die Plätze für österreichische Talente. Es fehlt die Vereins-Philosophie, dadurch ist es jedem Trainer erlaubt, wild drauf loszukaufen. Keine Frage, Trainer Ricardo Moniz braucht Erfolge. International hat er schon aufhorchen lassen, aber national war der Wurm drin. Das muss sich ändern, sonst kauft nächste Saison schon wieder ein anderer ein.

    Profilieren muss sich Ivica Vastic als Cheftrainer der Austria. Die "Akte Linz", aus der Ära Karl Daxbacher übernommen, kann vom kleinen Feuerchen zum Flächenbrand werden. Da ist Fingerspitzengefühl gefragt, wie auch bei der Neustrukturierung der Offensivabteilung. Junuzovic und Barazite sind weg, darunter leidet die Kreativität. Trotzdem besteht die Chance, die Austria effektiver, erfolgsorientierter zu machen. Der Umkehrschub zum Kollektiv muss gelingen.

    Mein Tipp: Salzburg wird Meister

    Das Mittelfeld:

    Zurück zur Leichtigkeit

    Die Leistungsexplosion, die der Admira über längere Zeit die Tabellenführung brachte, überraschte alle. Mit Fortdauer der Herbstsaison ging aber der Überraschungseffekt verloren, die Gegner stellten sich immer besser auf die Südstädter ein. Findet die Admira im Frühjahr zu ihrer spielerischen Leichtigkeit zurück, könnte sie im Titelkampf das Zünglein an der Waage werden.

    Ähnliches gilt für Innsbruck. Die Qualität, die Großen zu ärgern, ist vorhanden. Aber in Wirklichkeit haben die Tiroler Jahr für Jahr die gleiche Ausgangsposition, so schnell wie möglich den Klassenerhalt schaffen. Das wird ihnen gelingen. Trainer Walter Kogler holt aus seinem Team das Optimum. Aber für die kritische Innsbrucker FanSeele ist es auf Dauer zu wenig.

    Der Abstiegskampf:

    Kapfenberg oder die Hoffnung stirbt zuletzt

    Talente entwickeln, zu Stammspielern formen und mit Gewinn verkaufen. Ein Konzept, wie maßgeschneidert für einen finanzschwachen Verein wie Kapfenberg. Nur, die Umsetzung ging völlig daneben. Die Herbstsaison deckte Qualitätsdefizite und Routinemängel schonungslos auf. 19 Spiele, zehn Punkte, eine unterirdische Ausbeute. Jetzt droht der Abstieg, darum wurde der eingeschlagene Weg kurzerhand vergessen. Sieben Neue, aus allen Windrichtungen zusammengeholt, auf Leihbasis bis Saisonende verpflichtet, sollen mithelfen, den sportlichen Absturz zu verhindern. Ein hartes Stück Arbeit für Trainer Thomas von Heesen. Spieler integrieren, intensive Gespräche führen und vom Start weg Spiele gewinnen, es klingt eher nach "Mission Impossible". Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Mattersburg wird überleben! Die Burgenländer bewegen sich seit Jahren in den unteren Tabellenregionen und sind genau mit dem Spielstil ausgestattet, den sie im Abstiegskampf benötigen. Sieben Punkte Vorsprung auf Kapfenberg werden reichen, weil sie sich als Mannschaft weiterentwickelt haben. Oft fehlte nur das letzte Quäntchen an Professionalität, um so enge Spiele wie gegen Sturm in Graz zu gewinnen.

    Ein Zwölf-Punkte-Polster auf den Abstiegsplatz, aber auf die faule Haut werden sich die Wiener Neustädter nicht legen. Dafür sorgt schon ihr Trainer Peter Stöger. Bemerkenswert, wie schnell es ihm gelungen ist, aus "Übriggebliebenen" der Ära Stronach und jungen unbekannten Spielern eine Einheit zu formen. Nie mehr nach unten, nur noch nach oben schauen, ist die Devise.

    Mein Tipp: Kapfenberg steigt ab

    ANALYSE: HERIBERT WEBER

    Fahrplan am Wochenende

    • Austria Wien - SV Ried, Samstag ab 16 Uhr
    • SK Sturm - Mattersburg, Samstag ab 18.30 Uhr
    • Wiener Neustadt - Rapid Wien, Sonntag ab 16 Uhr

    Test statt Admira-Match?

    Nachdem der Auftakt bei der Admira abgesagt wurde, überlegt Kapfenberg, am Wochenende einen Test einzuschieben. Außerdem können sich die angeschlagenen Markus Felfernig, Michi Gregoritsch und David Harrer auskurieren. Die KSV-Amateure spielen heute gegen die Amateure von Mattersburg (Kunstrasen, 17).

    Das Wiener Derby in 3D

    Wer der Kälte entrinnen, den Bundesliga-Start aber nicht verpassen will, kann es sich auf der Couch bequem machen. Sky überträgt alle Frühjahrsspiele, 85 an der Zahl, live. Höhepunkt: Das 300. Wiener Derby am 18. Februar gibt es in 3D.

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