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    Zuletzt aktualisiert: 08.02.2012 um 19:12 UhrKommentare

    Feuer in Keller war gelegt: Sechs Verletzte

    Betrunkener lotste Einsatzkräfte zu falscher Adresse und schlug auf Polizisten ein. Bei der Einvernahme gestand er die Brandstiftung. Mit der "Mutprobe" wollte der Mann neue Freunde gewinnen.

    Die evakuierten Personen mussten die Nacht bei Bekannten verbringen

    Foto © Roland Theny / Filmteam Austria Die evakuierten Personen mussten die Nacht bei Bekannten verbringen

    Kurz nach 23.30 Uhr ging in der Nacht auf Mittwoch bei der Bereichsnotrufzentrale Bruck ein Notruf ein: Ein verwirrt klingender Mann rief die FF Kapfenberg-Stadt erst wegen starken Benzin- bzw. Gasgeruchs und dann wegen eines Brandes an. Dabei lotste der 18-Jährige die Einsatzkräfte sogar zu einer falschen Adresse.

    Erst als ein weiterer Zeuge einen Notruf absetzte, war klar, dass es in einem Mehrparteienhaus in der Mariazeller Straße im Stadtteil Hansenhütte brannte. Beim Eintreffen der Feuerwehr drang starker Rauch aus dem Keller. Sieben Hausbewohner hatten sich auf ihren Balkonen in Sicherheit bringen können. Sie wurden über Steckleitern gerettet. Um sicherzugehen, dass niemand in dem stark verrauchten Mehrparteienhaus gefangen ist, mussten die Türen von sechs Wohnungen gewaltsam geöffnet werden.

    86 Feuerwehrleute der Wehren Kapfenberg-Stadt, Hafendorf, Diemlach, Arndorf sowie der Betriebsfeuerwehr Böhler konnten das Feuer bei einer Temperatur von minus 16 Grad mit einem Leichtschaum löschen. Währenddessen musste der 18-Jährige, der 1,6 Promille Alkohol intus hatte, mehrmals daran gehindert werden, ins brennende Haus zu laufen.

    Sechs Personen wurden wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung ambulant im LKH Bruck behandelt. Der 18-Jährige hingegen landete in einer Arrestzelle, weil er einem Polizisten einen Schlag gegen die Brust versetzt hatte.

    Motiv: Freunde gewinnen

    Bei den Einvernahmen gab der junge Obersteirer zu, den Brand im Keller des Wohnhauses, wo Reifen und Möbel gelagert wurden, gelegt zu haben. "Er hat ein Benzingemisch ausgeschüttet und angezündet", sagt Bezirksbrandermittler Helmut Jettl.

    Mit der "Mutprobe" wollte der Saisonarbeiter, der auf freiem Fuß angezeigt wurde, neue Freunde gewinnen. Wegen Gesundheitsgefährdung aufgrund von Brandablagerungen sperrte das Stadtbauamt das Haus. Die Schadenshöhe ist unbekannt.

    Bereits am Dienstag brach innerhalb einer Holzriegelwand im Bereich des Kamins in einem Einfamilienhaus im Semriacher Ortsteil Schönegg ein Feuer aus. Das Dach und mehrere Zimmer wurden beschädigt. Die Feuerwehren Semriach und Friesach-Wörth löschten den Brand. Der Schaden beträgt 70.000 Euro.

    Ein Wirtschaftsgebäude samt Gerätschaften brannte in St. Nikolai ob Draßling nieder. 50 Helfer von vier Feuerwehren standen im Einsatz, der Schaden beträgt rund 25.000 Euro.

    RAINER BRINSKELLE

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