Besuch bei besonderen Bullen
Das Projekt "Play2gether" ist bislang ein großer Erfolg.
Baumlange und bärenstarke Vollprofis haben die Bulls in ihren Mannschaften: Basketballer, Handballer und Eishockeyspieler. Der Kapfenberger Spitzenklub hat aber auch ein Gespür für Schwächere, Kleinere und ein starkes soziales Engagement, etwa mit Jugendprojekten, Schulprogrammen und Ferienaktionen.
Besonders ist der Umgang der Bulls mit behinderten Sportlern: Unter "Play2gether" läuft seit dem Vorjahr ein Sportprogramm für rund 30 Menschen der Lebenshilfe, des Pius-Institutes und von Jugend am Werk. Gemeinsam mit dem Verein "Sportbündel" und Special Olympics Österreich kann man "besonderen Sportlern" regelmäßige Trainingseinheiten anbieten, derzeit vor allem Basketball, später Handball und Hockey. Davon konnten sich jetzt bei einem Besuch auch Landtagspräsident Manfred Wegscheider, Bürgermeisterin Brigitte Schwarz, die Bulls-Verantwortlichen Karl Thaller und Michael Schrittwieser sowie Basketballprofi Heinz Kügerl und Marion Schegula vom Bulls-Partner "ece" überzeugen.
Projektleiter Andreas Zapf ist sehr zufrieden: "Die Sportler sind mit beispielhaftem Ehrgeiz dabei, die Arbeit macht wirklich Spaß. Mit den Fortschritten können wir mehr als zufrieden sein." Wobei "Erfolg" anders definiert wird: "Es ist nicht allein das Weiterkommen in der Sportart zu bewerten", sagt Zapf. "Vielmehr geht es um den Spaß an der Bewegung und einem Zugang zum Sport, der anderswo anonymer abläuft."








