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Zuletzt aktualisiert: 06.11.2011 um 07:49 UhrKommentare

"Mit elf Maurern gewinnt man nix"

Sturm ist in Graz vor dem Derby noch unbesiegt, Kapfenberg hat fünf von sechs Auswärtsspielen verloren. Dennoch will der Außenseiter am Sonntag (16:00 Uhr) einen Punkt erobern.

Foda (Sturm) und Gregoritsch (KSV)

Foto © GEPAFoda (Sturm) und Gregoritsch (KSV)

Das 0:3 haben die Sturm-Spieler nicht vergessen. Und damit ist nicht die 0:3-Niederlage gegen Anderlecht vom Donnerstag in der Europa League gemeint. Die ist abgehakt. Es ist der Umfaller vom 30. Juli dieses Jahres in Kapfenberg, der die Grazer nach wie vor ärgert. Sturm brennt auf eine Revanche. Die Schwarz-Weißen haben Punkte auch bitter nötig, wollen sie den Anschuss an die obere Tabellenhälfte nicht ganz verlieren. Auf Tabellenführer Admira fehlen den sechstplatzierten Grazern zehn Punkte. "Wir müssen und werden gewinnen", sagt Sturm-Trainer Franco Foda.

Die Statistik spricht für Sturm. Der Meister ist in der laufenden Saison zu Hause noch ungeschlagen, hat nur eines der bisherigen zwölf Heimspiele gegen Kapfenberg verloren. Roman Kienast erzielte gegen die Obersteirer bereits zwei Doppelpack. Zudem zeigt seine Leistungskurve nach oben. Kapfenberg hingegen ist die toranfälligste Mannschaft der Liga, musste in 13 Spielen bereits 27 Gegentreffer hinnehmen und hat fünf der sechs Auswärtsspiele verloren.

Keinen Beton anrühren

Trotzdem will Kapfenbergs Trainer Werner Gregoritsch am Sonntag in der UPC-Arena nicht allzu viel Beton anrühren. "Mit elf Maurern gewinnt man gegen Sturm nix", stellt der KSV-Feldherr klar. Dass die Hürde, die es zu überwinden gilt, sehr hoch ist, weiß Gregoritsch. "In dieser Saison haben uns in Graz noch nicht viele zeigen können, wie man Sturm schlägt." Gelungen ist das ja nur den Europa-League-Gegnern Anderlecht und Lok Moskau. Dennoch peilt Gregoritsch einen Punkt im Duell mit dem Lokalrivalen an. "Wenn die Mannschaft jene Leidenschaft zeigt, die man zuletzt in den Heimspielen gezeigt hat und wenn sie dafür auch noch mit einem Punkt belohnt wird, gehe ich zufrieden in die Kabine." Sechs Spiele gilt es im Herbst noch zu absolvieren. Für Gregoritsch sind sie alle "Cupspiele mit K.o.-Charakter". "Denn wir wollen nicht als Tabellenletzter überwintern."

PETER KLIMKEIT, THOMAS PLAUDER

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