Musik, die keine Grenzen kennt
Das Trio "Grenzenlos" spielt alles von alter Volksmusik bis zum Schlager.
D ie Musikgruppe "Grenzenlos" startete vor eineinhalb Jahren ihre Karriere. Dabei haben sich Musiker aus drei Gruppen, die sich aufgelöst hatten, wieder zusammengefunden.
Ursprünglich sollte es ein Quartett werden, ein tragischer Vorfall reduzierte es jedoch auf ein Trio. Aber dieses ist jetzt voller Energie unterwegs und erfreut Zuhörer in der ganzen Steiermark, in Österreich und auch im Ausland. "Wir sind sehr gut aufeinander eingeschossen und verstehen uns prächtig, was uns sehr wichtig ist", sagt Harry "Michl" Müller. Er ist das "Urviech" der Gruppe auf der Steirischen Harmonika und am Keyboard und kommt aus Kapfenberg, ebenso wie Gerhard Assinger-Zenz, der Gitarre und Bass spielt. Auch Horst Kampfhofer aus Trofaiach spielt Gitarre.
Von Kindesbeinen an sind sie als Musiker unterwegs. Kampfhofer versuchte sich schon als Kind mit Waschpulvertrommeln und Kochtöpfen als Schlagzeuger. "Der Name ,Grenzenlos' entstand, "weil wir sehr vielseitig sind und Musik ohne Grenzen bieten", erklärt Harry Müller.
Das Trio bevorzugt alte steirische Volkslieder, spielt aber auch Musik aus dem Zillertal und beherrscht den Edlseer-Sound. Musik aus den Achtzigern ist auch im Repertoire, weil diese bei den Zuhörern besonders beliebt ist.
Ob Hochzeit, Frühschoppen, Geburtstag und überall sonst, wo Musik gefragt ist, ist "Grenzenlos" zur Stelle. "Mit Andreas Gabalier und Nick P. waren wir auch schon auf der Bühne", erzählt Müller. Es ist für ihn schön, wenn man Leuten Freude bereiten kann. Außerdem sei es ein Ausgleich zum Alltag. Durch die Musik bekommen die Vollblutmusikanten den Kopf frei von Alltagssorgen. DORIS GRASSBERGER









