Kein Neuer für Sturm, Ried holte Beichler
Sturms budgetärer Rahmen lässt keine Verpflichtung mehr zu. Ex-"Blacky" Daniel Beichler unterschrieb einen einjährigen Leihvertrag bei den Riedern.

Foto © GEPADaniel Beichler war bei Duisburg nicht glücklich
Sturms Transferprogramm ist abgeschlossen. Die Grazer werden keinen Stürmer verpflichten und mit dem vorhandenen Kader das dicht gedrängte Programm (Europa League, Bundesliga, Cup) bestreiten. "Unser budgetärer Rahmen lässt keine Verpflichtung mehr zu", sagt Sturm-Präsident Gerald Stockenhuber. Im Herbst müssen somit Mario Haas, Marvin Weinberger, Darko Bodul und Imre Szabics (wurde ins ungarische Team einberufen) für Tore sorgen. Nach der Winterpause sollten dann wieder Roman Kienast (Mittelfußbruch) und Matthias Koch (Trümmerbruch des Schlüsselbeins) dem Meister zur Verfügung stehen. Koch spult bereits täglich Kilometer auf dem Ergometer ab.
Ried hat sich dafür doppelt verstärkt. Mit Marco Mellinger (Salzburg) und dem ehemaligen Sturm-Spieler Daniel Beichler. Der 22-Jährige, bei Hertha BSC unter Vertrag, unterschrieb beim Cupsieger einen Leihvertrag für ein Jahr. Beichler erklärte, dass er wieder zurück nach Österreich wollte. "Die Gründe dafür will ich für mich behalten", meinte der Steirer.
Alan verletzt
Dieses Jahr kann Salzburgs Torjäger Alan getrost abhaken. Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Der 22-Jährige hat sich beim 0:0 gegen Rapid das vordere Kreuzband im rechten Knie gerissen. Statt Meisterschaft und Europa League warten nun mindestens sechs Monate Pause auf den Brasilianer. Schon heute kommt Alan unters Messer. "Da sieht man wieder, dass Fußball nicht das Wichtigste ist. Viel wichtiger ist die Gesundheit. Ich bin sicher er wird stärker zurückkommen", sagt Trainer Ricardo Moniz.
In Kapfenberg könnte in den letzten Stunden der Transferzeit noch etwas passieren. "Aber nur wenn ein guter junger Spieler frei ist. Gerade zum Ende der Transferzeit kann sich da oft einiges tun, weil Vereine Spieler noch verleihen", sagt Trainer Werner Gregoritsch. Links in der Abwehr könnten die Kapfenberger noch eine Verstärkung gebrauchen, nachdem sich Tomasz Welnicki verletzt hat. "Aber es ist zum Glück kein Bänderriss, wie wir anfangs befürchtet haben." In den nächsten Tagen wird sich zeigen, wie lange der Pole pausieren muss.
Verlassen wird dagegen kein Spieler den Verein. "Auch wenn es für einige Burschen, die nicht zum Zug kommen, gut wäre, wenn sie in der Ersten Liga Spielpraxis sammeln könnten", sagt Präsident Erwin Fuchs. Nach zwei freien Tagen schraubt Gregoritsch das Training in dieser Woche zurück. Erst ab Montag wird wieder mit voller Kraft für das Spiel gegen Salzburg gearbeitet.
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Sturm - Moskau am 15. Sept. live auf PULS 4
Der heimische Privat-TV-Sender Puls 4 zeigt am 15. September in Kooperation mit Sky das Auftaktspiel von Sturm Graz in der Fußball-Europa-League-Gruppe L gegen Lok Moskau live. Die Übertragung beginnt bereits um 20.15 Uhr, das Match in Graz wird um 21.05 Uhr angepfiffen. Doch nicht nur die Sturm-Fans kommen auf ihre Rechnung. Die spannendsten Szenen aller anderen Europa-League-Spiele werden in einer Highlight-Sendung gleich nach Schlusspfiff der Sturm-Partie um 23:00 Uhr auf Puls 4 gezeigt. Alle Spiele live überträgt der Bezahlsender Sky.









