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Zuletzt aktualisiert: 05.05.2011 um 23:45 UhrKommentare

Wer den Titel nicht will, kann gehen

Sturm-Präsident Gerald Stockenhuber stellt klar, dass sich die Grazer den Titel leisten können. Ohne Wenn und Aber. Die Kapfenberger rüsten sich indes für die Bundesliga-Partie gegen Rapid Wien.

Sturm-Präsident Gerald Stockenhuber

Foto © GEPASturm-Präsident Gerald Stockenhuber

Sturm-Präsident Gerald Stockenhuber zeigt sich verwundert und wirkt sehr verärgert über eine klubinterne Aussage, dass der Meistertitel beim SK Sturm nicht erwünscht sei, weil dieser den Verein finanziell zu sehr belasten würde. Der Boss droht demjenigen mit Konsequenzen, die bis zur Kündigung führen können. Solche Wortmeldungen seien nicht zu tolerieren und in dieser Phase der Meisterschaft äußerst kontraproduktiv. Stockenhuber stellt fest: "Wir wollen den Titel."

Die Mannschaft ist gierig auf den Titel, trainiert hart und bereitet sich akribisch auf das Spiel am Sonntag (16 Uhr) in Ried vor. Joachim Standfest hat gute Erinnerungen an Ried. Nein, nicht an das verlorene Cup-Viertelfinale (1:2) vom 20. April. Sondern an sein erstes Spiel im Sturm-Trikot in der ersten Meisterschaftsrunde am 7. Juli 2010. Beim 3:0-Sieg erzielte er einen Treffer, sein bislang einziges Tor für Sturm. Toreschießen ist auch nicht die vorrangige Aufgabe des Verteidigers, er soll sie verhindern.

Das ist gegen die Rieder bekanntlich nicht einfach. Royer, Hammerer, Hadzic und Co. sind brandgefährlich. "Das ist die neue Generation von Spielertypen. Sie sing jung, voller Selbstvertrauen und probieren immer etwas. Als Verteidiger kannst du bei einem Fehler ziemlich schnell blöd aussehen", sagt Standfest. Auch deshalb, weil sich Gastmannschaften auf dem fürchterlich und für ein Fußballspiel untauglichen Rieder Rasen sehr schwer tun.

Duell der Cup-Verlierer

In Kapfenberg steigt am Samstag das Duell der Cup-Verlierer. Die Statistik gegen Rapid mit neun Niederlagen und einem Unentschieden in den vergangenen zehn Spielen sieht aus obersteirischer Sicht nicht gerade rosig aus. Gerade deshalb wollen die "Falken" ihre Krallen ausfahren, die Hütteldorfer punktelos nach Hause schicken. "Das Cup-Aus war natürlich sehr bitter und sehr enttäuschend. Gegen Rapid ist Wiedergutmachung angesagt. Wir wollen unseren Fans zeigen, dass wir guten Fußball spielen können", lässt Markus Felfernig wissen. Die Fans sollen unterstützen, nicht nur kritisieren, wünschen sich einige Kapfenberger.

Austria Wien gibt den Kampf gegen die Wertung der 2:4-Niederlage in Wr. Neustadt nicht auf. Nachdem der Senat 1 der Bundesliga das Resultat beglaubigt hatte, wird die Austria jetzt beim Protestkomitee Einspruch einlegen.

PETER KLIMKEIT

Telefonstunde mit Foda

Was braucht es noch zum Meistertitel? Sturm-Trainer Franco Foda beantwortet am Freitag von 11 bis 12 Uhr im Zuge der Kleinen Zeitung-Telefonstunde Ihre Fragen!

Tel.: 0810/200 107

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