"Rasierverbot" bei den Jungfalken
Bis zur nächsten Niederlage sprießen bei den Amateuren die Härchen. Auch haarig: Bruck muss für die Oberliga planen.
FUSSBALL. Starke Auftritte der jungen Kapfenberger in der Landesliga: Dem 4:0 gegen Tabellenführer Irdning ließen die Jungfalken ein 1:0 in Gleisdorf folgen. Damit sind sie fünf Runden vor Schluss punktegleich mit Gleinstätten und Irdning auf Kurs Richtung Regionalliga. Das Goldtor in Gleisdorf erzielte in der 89. Minute der 18-jährige Thomas Hirschhofer, sein drittes Saisontor. Hirschhofer? Richtig, Thomas ist der Sohnemann des einstigen KSV- und DSV-Goalgetters Kurt Hirschhofer.
"Die Mannschaft hat richtig Spaß am Fußball", freut sich Sepp Jauck, der mit Manfred Unger das Trainerduo bildet. Seine Analyse: Die Bundesligaeinsätze der Herren Gollner, Stadler, Grgic und Gregoritsch waren derart lehrreich, dass sie jetzt für Rückenwind in der Landesliga sorgen. "Die Burschen sind auch charakterlich reifer und eine eingeschworene Truppe." Bester Beweis: Es gibt ein gemeinsames Gelübde, dass man sich erst nach der nächsten Niederlage wieder rasieren darf. Jetzt sprießen bei den Jungfalken die Härchen.
Für das Landesligafinish (Jauck: "Es ist noch alles offen.") rüstet der KSV übrigens nicht mit Verstärkungen aus der Profitruppe auf. Wie gehabt werden nur Wieger (38) und Tieber (21) die Jungen verstärken. Bitter: Pitter darf jetzt wegen seines Einsatzes gegen den Lask laut Ligastatuten nicht mehr in der Landesliga spielen.
Beim SC Bruck begraben das 2:4 gegen Kalsdorf und das 0:1 gegen Irdning jegliche Hoffnung auf den Klassenerhalt. "Wir werden uns aber anständig aus der Landesliga verabschieden", meint Obmann Peter Erlsbacher. Die Planungen für die Oberliga beginnen: Der Großteil des Kaders bleibt, Trainer Rene Poms ebenso. Das Ziel ist der sofortige Wiederaufstieg. CHRISTOPH HEIGL









