Gaspedal und Bremspedal
Kapfenberg kann am Sonntag (18 Uhr) ins Halbfinale einziehen.
BASKETBALL. Schwer angeschlagen verließ Klosterneuburg am Donnerstag die Walfersamhalle in Kapfenberg. "Ein Sch...-Spiel, mehr gibt es dazu nicht zu sagen", knurrte Trainer Werner Sallomon. Kapfenberg hat dem Favoriten wieder ein Haxl und mit dem 72:61-Sieg in der Best-of-five-Serie auf 2:1 gestellt.
Emotionaler Höhepunkt: der Wahnsinnswurf des jungen Moritz Lanegger aus der eigenen Hälfte, der sich eine Sekunde nach der Sirene in den Korb senkte! Bester Mann der Bulls war wieder Spielmacher Armin Woschank, der geschickt das Tempo aus der Partie nahm und selbst 17 Punkte beisteuerte. "Armin hat unser Spiel sehr gut geführt", lobte Trainer Michael Schrittwieser.
Woschank fungiert als "Bremspedal" der Truppe, mit "low scoring" (wenig Punkte) wird Klosterneuburg aus dem Tritt gebracht. Das ist gar nicht einfach: "Die Fans haben so gute Stimmung gemacht, dass ich Angst hatte, dass die Mannschaft zu viel Gas gibt", lacht Schrittwieser. "Dann wäre ich der einzige am Bremspedal."
Auch für das Heimspiel am Sonntag (18 Uhr) gilt die Devise, Klosterneuburg auf der Anzeigetafel "unter 60 Punkten" zu halten. Gelingt ein Sieg, steht Kapfenberg im Halbfinale gegen Gmunden. CHRISTOPH HEIGL









