Die Bullen waren zu brav
0:1 im Viertelfinale, am Sonntag will Kapfenberg den Ausgleich.
BASKETBALL. Die Kapfenberger Bulls müssen am Sonntag wieder nach Klosterneuburg reisen. In der "Best-of-five"-Serie des Viertelfinales steht es erwartungsgemäß 0:1. Trainer Michael Schrittwieser weiß aber, wo der Hebel anzusetzen ist, um besser abzuschneiden als beim 61:75 am Donnerstag: bei der Wurfquote und bei den Rebounds. "Der Wurfprozentsatz einiger maßgeblicher Spieler war unterm Hund, auch das Reboundverhalten hat nicht gepasst."
Und deshalb haben sich die Bulls bei der 13. Niederlage in Folge unter ihrem Wert schlagen lassen. Zur Pause war Kapfenberg knapp 29:30 hinten, obwohl man nur 26 Prozent der Dreipunktewürfe (4 von 15) traf und bei den Freiwürfen versagte (16 Prozent). Noch in der 26. Minute führten die Bulls mit 42:41, aber stärker werdende Niederösterreicher und Foulprobleme brachten die Partie zum Kippen - Endstand 61:75. "Wir haben über weite Strecken mit viel Tempokontrolle, sehr diszipliniert und brav gespielt, vielleicht etwas zu brav", analysierte Schrittwieser. "Bis Ende des dritten Viertels war es eng, dann haben wir leider den 1:9-Lauf bekommen und das Spiel war entschieden." Klosterneuburg-Trainer Werner Sallomon lobte die Bulls: "Kapfenberg hat sich als der erwartet starke Gegner erwiesen und 30 Minuten lang meiner Mannschaft alles abverlangt."
Am Sonntag (18 Uhr) haben die Bulls die Chance auf den Ausgleich in der Serie. Zur Unterstützung der Mannschaft fährt ein Fanbus zum Auswärtsmatch (Abfahrt 15 Uhr bei der Walfersamhalle, Kosten: 10 Euro). Anmeldung im Bulls-Office unter (0 38 62) 22 11 0 oder per E-Mail an office@kapfenberg-bulls.com. Das erste Heimspiel der Kapfenberger findet am Donnerstag (19 Uhr) statt.
ÖBL, Viertelfinale, 1. Spiel: Klosterneuburg - Kapfenberg 75:61 (30:29); Werfer: Nagler 16, Bobb 14, Suljanovic 12 bzw. Nelson 15, Kügerl 13, Schachtner 11, Stand in der Serie: 1:0. 2. Spiel am Sonntag in Klosterneuburg (18 Uhr).








