Erst wird riskiert, dann experimentiert
Der KSV Superfund spielt am Samstag auswärts bei Red Bull Salzburg. Selbstvertrauen ist im Falkenhorst nach dem 2:2 gegen Rapid genügend vorhanden.

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16 Punkte Vorsprung auf Tabellenschlusslicht Austria Kärnten, im laufenden Frühjahr erst eine Niederlage (3:4 bei der Wiener Austria) - bei den Kapfenbergern zeigen die Mundwickel derzeit steil nach oben. Und so stiegen Marek Heinz und Kollegen auch mit furchtlosen Mienen in den Bus nach Salzburg, wo das Duell mit dem "Liga-Krösus" wartet.
Keine Angst
"Aber auch, wenn zwischen uns finanzielle Welten liegen, sind wir in der Lage, in Salzburg Tore und Punkte zu machen", zeigt KSV-Trainer Werner Gregoritsch keine Angst vor dem Tabellenführer. Ja, selbst Salzburgs Teamsturm Roman Wallner und Marc Janko bereitete Gregoritsch zuletzt keine schlaflosen Nächte. "Wiener Neustadt hat ja unlängst gezeigt, wie man Salzburg entschärft. Man darf sich nicht am eigenen Sechzehner verstecken, sondern muss selbst auch nach vorne etwas riskieren", gewährt der Falken-Coach ein paar Einblicke in sein taktisches Konzept.
Und nach den Einblicken gibt es Ausblicke, allerdings schon auf die nächste Saison. "Die Mannschaft hat Qualität und kann mit Druck gut umgehen, deshalb ist es schon ein Anliegen von mir, dass dieses Team zusammenbleibt", bastelt Gregoritsch schon an der Kapfenberger Zukunft. Und weil ja auch das Thema Abstiegskampf so gut wie erledigt ist, wird es in der laufenden Saison auch das eine oder andere neue Gesicht in der Startformation geben. "Nach dem Derby gegen Sturm in zwei Wochen schauen wir, wohin unsere Reise geht, und dann werden wir auch jungen Spielern wie Deni Alar, Michael Tieber oder Georg Krenn ihre Chancen geben, um zu sehen, wie weit sie schon sind", verrät Gregoritsch. Und auch Neuzugang Antonio Di Salvo wird laut Trainer schon bald längere Einsätze bekommen. Im Training soll der Routinier bereits eine gute Figur machen.









