Graz durfte nach 23 Niederlagen endlich jubeln
In der Basketball-Bundesliga siegte Fürstenfeld gegen Kapfenberg mit 93:82. Graz "explodierte" in Güssing und feierte den ersten Saisonsieg.

Foto © GEPADerby-Time in der Steiermark: Fürstenfeld ging als Sieger vom Platz
Nichts zu holen gab es für die Kapfenberg Bulls bei Leader Fürstenfeld. Kevin Nelson hatte zwar (vor allem im ersten Viertel) sein Visier perfekt eingestellt, punktete für Kapfenberg fast nach Belieben. Spätestens mit Beginn der zweiten Halbzeit war allerdings Schluss mit lustig für die Obersteirer: Die Panthers besiegten die Bulls mit 93:82. Fürstenfeld-Manager Karl Sommer fasste die Partie mit folgenden Worten zusammen: "In der zweiten Halbzeit haben wir Kapfenberg überrollt. Man hat gesehen, dass wir für die Bulls eine Nummer zu groß sind." Brian Heinle und Jay Youngblood waren die besten Werfer bei Fürstenfeld (je 21 Punkte), Nelson glänzte mit 39 Zählern bei Kapfenberg.
Graz feierte
Grund zum Jubeln hatte am Sonntag UBSC Graz: Die Güssing Knights wurden mit 67:64 gebogen. Es war der erste Sieg der Grazer in der aktuellen Saison - nach 23 Niederlagen in Serie. Noch dazu musste das Tabellenschlusslicht mit dem "letzten Aufgebot" antreten, wie Manager Michael Fuchs erklärte.
Seine erste Reaktion nach dem Schlusspfiff? "Ich habe gedacht, ich träume! Wir haben gejubelt, eh klar. Es hat sich ja keiner gedacht, dass wir mit dieser Aufstellung gewinnen." Den Erfolg erklärt Fuchs einerseits mit der "konsequenten Verteidigungsarbeit" seiner Mannschaft. "Außerdem waren wir bei den wichtigen Würfen nicht so nervenschwach wie üblich, sondern haben endlich getroffen."









