Aus vier mach eins

Foto © APAm Wochenende kämpfen Kapfenberg, Traiskirchen, Gmunden und Gastgeber Oberwart um den Sieg im Cupbewerb
"Ich glaube nur an Statistiken, die ich selbst gefälscht habe." Die Oberwarter sollten sich am Wochenende auf die Spuren von Winston Churchill begeben und die Cup-Statistik fälschen, um zu triumphieren. Denn seit dem Jahr 1996 konnte noch kein Gastgeber den Pokal in der eigenen Halle entgegennehmen. Die Gunners mussten dieses Schicksal bereits 2004 und 2007 erleiden. Die Gastgeber, die im Achtelfinale Bundesliga-Spitzenreiter Fürstenfeld eliminierten, bekommen es heute im ersten Halbfinale mit den Kapfenberg Bulls zu tun und sind Außenseiter. In der Meisterschaft konnten sich die Obersteirer nämlich in beiden Duellen durchsetzen. "Der Cup ist ein Glücksspiel, aber ein paar Dinge kann man beeinflussen. Wir werden uns auf das Halbfinale sehr genau vorbereiten", meint Kapfenberg-Trainer Michael Schrittwieser, der sein Team seit Donnerstag in Güssing auf das Turnier vorbereitet. "Der Aktivpark kommt mit seiner Größe der Oberwarter Halle sehr nahe. Für eine Mannschaft, die vom Wurf lebt, ist es wichtig, die Dimensionen ins Bild zu bringen." Im zweiten Semifinale stehen sich heute Gmunden und Traiskirchen gegenüber. Am Sonntag um 15.15 Uhr steigt das Finale.








