Woschank ohne Sorgen, Penigar-Sperre reduziert
Die Sperre des Fürstenfeld-Legionärs wurde von der Liga "umgewandelt". Kapfenberg gastiert mit dem Ex-Welser Woschank beim Meister in Wels.

Foto © GEPAArmin Woschank ist seit einer Woche Papa
Im Frühjahr führte Armin Woschank Wels überraschend zum Meistertitel in der Bundesliga. Genauso überraschend kam es dann, dass er nach der Meisterfeier seine Zelte abbrach und wieder zum Ligakonkurrenten nach Kapfenberg zurück ging. "Es war eine gute Entscheidung, eine Entscheidung für die Familie", sagt Woschank, seit wenigen Tagen Vater einer Tochter.
"Wir sind Außenseiter"
Werden ihm die Fans die Rückkehr nach Wels im Kapfenberg-Dress zur Hölle machen? "Nein, sicher nicht", beruhigt der 27-Jährige. "Ich bin mit allen gut ausgekommen, alle haben meine Entscheidung akzeptiert. Auch der Verein ist mir voll entgegen gekommen, immerhin hatte ich noch zwei Jahre Vertrag." Was erwartet die Bulls? "Wels ist derzeit vielleicht das stärkste Team der Liga, wir sind Außenseiter." Dass es bei den Bullen auch ganz gut rennt, hat einen Grund: "Jeder spielt, was er kann, keiner zaubert."
Nicht funktioniert hat der Einspruch der Fürstenfelder gegen die Acht-Wochen-Sperre von Desmond Penigar. Die Liga hat die Strafe allerdings in eine Acht-Spiele-Sperre umgewandelt. Damit kann der Amerikaner wohl schon am 29. November im Heimderby gegen Graz einlaufen. "Das erscheint für künftige Urteile beispielhaft", glaubt Ligasekretär Andreas Szmolyan, weil man damit auf eine variierende Anzahl von Spielen pro Woche Rücksicht nehmen kann. Traiskirchen muss morgen jedenfalls wieder ohne Penigar gebogen werden. Von den Steirerklubs hat nur der UBSC Graz ein Heimspiel, um 18 Uhr geht es in der Unionhalle gegen St. Pölten.







