Fürstenfeld-Protest gegen Penigar-Sperre
Die Fürstenfeld Panthers müssen aufgrund einer Sperre acht Wochen auf US-Star Desmond Penigar verzichten - der Klub wehrt sich. Auch Bulls-Coach Schrittwieser droht eine Strafe.

Foto © GEPADesmond Penigar
Basketball-Bundesligist Fürstenfeld hat am Freitag Protest gegen die Strafe gegen US-Legionär Desmond Penigar eingebracht. Als Grund führten die Steirer an, dass "Fürstenfeld mit diesem Urteil der Strafinstanz einer Wettbewerbsverzerrung unterworfen wird", weil die Länge der Sperre "völlig überzogen" sei. Der 28-jährige Forward war wegen einer Insultierung von Moritz Lanegger am Montag im Derby gegen die Kapfenberg Bulls (65:70) für acht Wochen gesperrt worden.
Penigar war im Vorjahr mit 20,8 Punkten pro Spiel bester Werfer der Fürstenfelder gewesen. Als kurzfristigen Ersatz für den US-Amerikaner holte der Meister von 2008 den Slowenen Damir Zeleznik, der zuletzt in Kapfenberg gespielt hatte. Zeleznik war schon von 2004 bis 2006 in Fürstenfeld engagiert gewesen.
Verfahren gegen Lanegger
Außerdem gaben die Panthers bekannt, dass sie bei der ABL auch ein Verfahren gegen Lanegger anstrengen wollen, weil dieser wenige Sekunden vor dem Vergehen von Penigar diesen mit einem Schlag des Ellbogens gegen den Kopf provoziert habe. Die Videoaufzeichnung solle dieses Fehlverhalten beweisen. Auch gegen Kapfenberg-Coach Michael Schrittwieser wurde ein Verfahren "wegen unerlaubter Kritik und sonstigem unsportlichen Verhaltens" eingeleitet. Auslöser dafür waren Aussagen, die Schrittwieser im steirischen Derby bei einer Auszeit beim Stand von 61:60 für Fürstenfeld in Richtung der Kameras getätigt hatte. Laut ABL ist Anfang nächster Woche mit einem Urteil in dieser Causa zu rechnen.









