Weiße Westen, schräge Tipps
Anspannung bei den Trainern vor dem Derby-Hit KSV gegen Sturm.

Foto © GEPA/Montage: Kleine Zeitung DIGITALTrainer Gregoritsch und Coach Foda
"Am besten ist, ihr schaut's dass euer Bus in Gußwerk eine Panne hat, dann verliert's das Match nur 0:3." Kapfenberg-Trainer Werner Gregoritsch bekam vor dem Derby gegen Sturm mehrere solch schräger "Tipps" - vermehrt aus der schwarzen Ecke. Eine Tatsache, die den "Feldherrn" der Obersteirer aber nur zusätzlich motiviert. "Wir sind in diesem Jahr gegen Sturm noch ungeschlagen, diese weiße Weste wollen wir anbehalten."
Und um auch rein gar nichts dem Zufall zu überlassen, hat Gregoritsch seine Mannen in Mariazell kaserniert. Aber nicht etwa, um dadurch um himmlischen Beistand zu bitten, sondern um seine Truppe wieder aufzurichten. Denn die 0:1-Niederlage gegen Rapid tat weh. "Wir waren die bessere Mannschaft, hatten die besseren Chancen und sind trotzdem als Verlierer vom Platz gegangen. So etwas nagt an den Spielern", zeigt der Coach Verständnis für hängende Köpfe. Die will er gegen Sturm freilich nicht mehr sehen. "Wenn wir so agieren wie gegen Rapid, ist einiges möglich."
Zwei Fragezeichen
Mit einer "heißen" Partie rechnet auch Sturm-Trainer Franco Foda, der in der "Stahlstadt" ebenfalls eine "weiße Weste" zu verteidigen hat. "Wir haben im Kapfenberger Fekete-Stadion noch nie verloren und wir werden auch diesmal dank unserer vielen Anhänger ein Heimspiel haben", freut sich der Deutsche schon auf den Ausflug in die Obersteiermark. Ob auch die angeschlagenen Peter Hlinka und Manuel Weber mit von der Partie sein werden, ist allerdings fraglich.








