Fekete-Stadion bekommt Tribünen in den Kurven
Mit der provisorischen Zusatztribüne für 1300 Sitzplätze hat der KSV die Bundesliga-Auflagen erfüllt. Man plant aber bereits an fixen Tribünen, und zwar in den Stadionkurven.

Foto © GEPA
Letzte Woche wurde es fast noch knapp: Zu Mittag wurde die neue Zusatztribüne im Kapfenberger Franz Fekete-Stadion von der Behörde bewilligt, und am Abend war sie schon sehr gut besetzt, als die Falken gegen den SV Ried spielten.
Zuerst hatte es Probleme wegen der fehlenden Fundamente gegeben - die Tribüne ist zum Teil mit Holzbalken unterstellt. Aber das wurde bereinigt, und es ist ohnehin nicht sicher, ob die Tribüne, die 1300 Personen fasst, länger als bis zum Winter steht.
Während diese Tribüne nur ein Provisorium ist, plant die Stadt Kapfenberg nämlich bereits an einem echten Ausbau, wie Sportstadtrat Helmut Pekler sagt: "Das Land Steiermark hat ein Konjunkturpaket geschnürt, wodurch wir für diese Tribüne sehr gut gefördert würden. Wenn wir ohnehin bauen müssen, ist es das Beste, wir bauen jetzt."
Damit wäre auch KSV-Präsident Erwin Fuchs sehr zufrieden. Für ihn wäre damit ein Problem aus der Welt geschafft, denn das Provisorium wurde nur mit einer Reihe von Auflagen bewilligt: "Eine Dauerlösung ist für uns, aber auch für die Stadt als Eigentümer des Stadions, das Beste."
Es gibt zwar noch keine fertigen Pläne, aber die neuen Tribünen sollen ebenfalls 1300 Sitzplätze umfassen - und sie sollen in den beiden Kurven angebracht werden, vor dem Sporthotel und neben dem VIP-Bereich. Laut Pekler hat das seine Gründe: "Ziel ist ein Stadion, das möglichst viele Gäste fasst. Und mit zwei Tribünen in den Kurven hätten wir die Bundesliga-Auflage von 3000 Sitzplätzen erfüllt, könnten aber zusätzlich noch auf dem jetzigen Provisorium 1300 Besucher unterbringen. Oder das Provisorium kommt weg und wir haben dort Platz für bis zu 8000 Stehplatz-Besucher." Zu den Baukosten kann er noch nichts sagen, aber Platz soll genügend vorhanden sein, und die Laufbahn muss dazu nicht angetastet werden.
Apropos Laufbahn: Für sie steht ebenfalls eine Sanierung an, ebenso wie für das Flutlicht, das Dach der Sitzplatztribüne und einige andere Bereiche. Pekler: "Das Stadion ist seit 1986, also seit 23 Jahren in Betrieb. Da ist eben permanent etwas zu tun."








