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    Zuletzt aktualisiert: 15.06.2009 um 06:35 UhrKommentare

    Vereine unter Druck: Wer zahlt jetzt unsere Dressen?

    Auch die kleineren Sportvereine bekommen die Krise zu spüren. Sponsoren bleiben aus, Geld wird knapper.

    Auch beim Volleyball läuft ein Gutteil der Budgets über Sponsoren. Verbandsobmann Uwe Stark liegen aber noch keine Meldungen über finanzielle Schwierigkeiten seiner Mitgliedsvereine vor

    Foto © GEPA/SujetAuch beim Volleyball läuft ein Gutteil der Budgets über Sponsoren. Verbandsobmann Uwe Stark liegen aber noch keine Meldungen über finanzielle Schwierigkeiten seiner Mitgliedsvereine vor

    Was für den Profisport seit Monaten Realität ist, bekommen langsam auch die kleineren Vereine zu spüren: Die Folgewirkungen der Wirtschaftskrise machen sich in den Kassen bemerkbar. Ob Fußball, Volleyball oder Handball - die Gelder von Sponsoren tragen bei vielen kleineren Klubs einen guten Teil zum Budget bei. Beginnen die Geldgeber bei der Werbung einzusparen, hat das Auswirkungen für die Vereine.

    Schwierige Lage. Der steirische Fußball-Boss Gerhard Kapl kennt die schwierige Lage. "Am besten geht es noch den Vereinen, die in der Kampfmannschaft überwiegend eigene Spieler haben." Doch auch für sie werde es schwieriger, das Geld für Dressen und den Betrieb zusammenzukratzen. Nicht zuletzt weil auch in den Gemeinden zunehmend der Sparstift regiere (siehe Interview rechts).

    Überschaubare Summen. Dabei sind die Summen, die Sponsoren in Klein- und Mittelklassevereine investieren, in der Regel überschaubar. "Bei uns bewegt sich das zwischen 200 und vielleicht 2000 Euro", sagt Wolfgang Heimrath, Obmann der KSV Tischtennisspieler. Der Grund, warum sich derzeit dennoch viele Betriebe zurückhalten, liegt tiefer. Es dominiert die Sorge, dass es kein gutes Bild abgibt, sich in wirtschaftlich schwierigen Zeiten beim Geldausgeben erwischen lassen. Das Sponsoring könnte dem Image somit eher schaden als zuträglich sein.

    Kosten senken. "Man kann nicht hergehen, bei der eigenen Firma das Personal abbauen und gleichzeitig Geld in Sportvereine investieren", heißt es aus dem Management eines großen steirischen Unternehmens. "Wenn ich Kosten senke, muss ich das überall durchziehen, auch wenn die Summen nicht ins Gewicht fallen."

    Semiprofessioneller Bereich. Franz Dicker, Obmann des steirischen Handball-Verbands, ortet die größten Probleme im semiprofessionellen Bereich. "Die wirklich kleinen Vereine haben weniger Schwierigkeiten, weil da die persönlichen Bindungen oft noch vor wirtschaftlichen Erwägungen stehen."

    Auch beim Volleyball läuft ein Gutteil der Budgets über Sponsoren. Verbandsobmann Uwe Stark liegen aber noch keine Meldungen über finanzielle Schwierigkeiten seiner Mitgliedsvereine vor. Man warte aber gespannt auf den Meldeschluss für das kommende Bewerbsjahr.

    Immer härter. Schon angekommen ist die Krise bei den heuer so erfolgreichen Kapfenberger Kickern. Falken-Boss Erwin Fuchs klagt, dass es "jeden Tag härter und schlimmer wird, Sponsoren zu halten oder gar neue zu bekommen". 500.000 Euro seines Vier-Millionen-Budgets würden ihm schon für die nächste Saison fehlen. So hat etwa Böhler, wo Kurzarbeit herrscht, seinen Sponsor-Beitrag auf die Hälfte reduziert, aber auch kleinere Sponsoren springen jetzt ab. Fuchs: "Die Politik bringt auch nichts zusammen, um wenigstens steuerliche Entlastungen für die Vereine zu erreichen. Wir brauchen dringend ein neues Sportgesetz."

    GÜNTER PILCH, BERND OLBRICH

    Foto

    Foto © GEPA

    Erwin FuchsFoto © GEPA

    Erwin Fuchs, Präsident der KSV Fußballer

    "Wir haben heuer 80.000 Menschen ins Kapfenberger Stadion gebracht, als Funktionäre sind wir aber immer nur Bittsteller".

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