Bauschutt-Lager wartet auf die Aufbereitung
Ein Zwischenlager für ein Jahr und keine Deponie - das sind die Schuttberge nach dem Tanzenbergtunnel in Kapfenberg.

Foto © Christine RoisDie Halden sind mächtig, aber harmlos
Spaziergänger und Wanderer, die in letzter Zeit vom Schloss Buchta in Kapfenberg Richtung Frauenberg unterwegs waren, haben sich ganz schön gewundert, welch hoher Schutthaufen innerhalb weniger Monate rechts vom Weg emporgewachsen ist. Dass sich manche gefragt haben, ob da nicht heimlich, still und leise eine Deponie errichtet wird, ist in solch einem Fall nicht verwunderlich.
Keine Deponie. "Das ist ganz harmlos", weist Umweltreferent Heinz Sarkleti alle Spekulationen über eine Deponie ins Reich der Fabel. Bei diesem riesigen Schutthaufen handelt es sich um Bau- und Schuttmaterial von der Tanzenbergtunnel-Sanierung. "Deponie entsteht da ganz bestimmt keine, das ist ein Zwischenlager, auf dem dieses Material dann recycled wird und wieder wegkommt", so Sarkleti weiter.
Höchstens ein Jahr. Der Eigentümer des Grundstücks, Walter Koegeler von der gleichnamigen Gutsverwaltung, bestätigt: "Von einer Deponie kann keine Rede sein, in einem Jahr ist alles wieder weg." Dass gefährliches Material lagern könnte, weist er zurück. "Dieses Material war früher im Berg, da ist absolut nichts gefährlich."
Begründung. Dass derzeit so viel Material liegt hat einfach damit zu tun, dass erst in Kürze mit der Weiterverarbeitung begonnen wird. Sobald die Brecher freie Kapazitäten haben, sollen die Schuttberge rasch kleiner werden. Grundsätzlich hat sich dieses Grundstück als ideal erwiesen: nicht weit weg vom Tunnel, für Lkw leicht erreichbar und weitab vom Siedlungsgebiet.








