Kapfenbergs große Freiheit und Kärntens großer Frust
Zwei Tage frei gab es als Zuckerl für die Kapfenberg-Mannschaft.

Foto © APABei Sturm wird über neue Verträge verhandelt.
Der Klassenerhalt ist nur noch Formsache. Daher verteilte Kapfenberg-Trainer Werner Gregoritsch auch ein erstes Zuckerl an die Mannschaft. "Wir haben Sonntag und Montag frei bekommen und trainieren erst heute um 17 Uhr wieder. Das gab's bisher überhaupt noch nie", war selbst Mucki Wieger ob der vielen Freizeit überrascht. Nichts Neues gibt es dagegen in der Causa Preston Zimmerman. "Wir haben immer noch nichts von ihm gehört. Er hat auch weder Auto und Handy zurückgegeben. Dabei höre ich von 18 Seiten Gerüchte, dass er schon weg sein soll", schüttelt Wieger den Kopf.
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Frust. Beim nächsten Gegner der Falken, der Kärntner Austria, regiert nach dem 0:6 in Salzburg der große Frust. "Nach diesem Spiel ist es besser, wenn wir die Lizenz nicht bekommen", brach es aus dem verbitterten Wolfgang Mair heraus. "Die Spieler sind nicht mehr bei der Sache." Mair nahm aber auch die Vereinsführung in die Pflicht. "Der Vorstand soll endlich eine Mannschaft für das nächste Jahr zusammenstellen. Es heißt immer, es ist alles super und bestens, und dann bekommen wir die Lizenz nicht", haut der Stürmer kräftig auf den Tisch. Trainer Frenkie Schinkels erlegte sich gar selbst ein Interviewverbot bis zum Ende der Saison auf.
Verhandlungen. Diese Sorgen hat Sturm nicht. Dort wird bereits mit Martin Kobras, Georgi Shashiashvili und Fabian Lamotte über neue Verträge verhandelt. Und natürlich weiter fleißig beobachtet, wer nächste Saison den schwarz-weißen Dress überstreifen könnte. "Wir sind immer noch am Sondieren", ist Trainer Franco Foda verschlossen wie eine Auster.








