Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Juni 2013 09:44 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Luftfahrtindustrie: Steirischen Betrieben wachsen Flügel Zwei Neue beim KSV Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Nachrichten aus Kapfenberg und Umgebung Nächster Artikel Luftfahrtindustrie: Steirischen Betrieben wachsen Flügel Zwei Neue beim KSV
Zuletzt aktualisiert: 04.04.2009 um 22:01 UhrKommentare

Tierschützer seit drei Jahrzehnten

Vor 30 Jahren gründeten Franziska und Josef Döller die Tierstube Kapfenberg. Heute führen sie ein Landestierheim. Eine Erfolgsstory, an die sie vor drei Jahrzehnten nie und nimmer gedacht hätten.

Vor rund 32 Jahren begannen Franziska und Josef Döller damit, Tiere zu schützen

Foto © APVor rund 32 Jahren begannen Franziska und Josef Döller damit, Tiere zu schützen

Wenn die Tierhilfe Kapfenberg heuer ihr 30-jähriges Bestehen feiert, kann das Josef Döller selbst am allerwenigsten glauben. Was vor drei Jahrzehnten als kleine private Initiative von ihm und seiner Frau Franziska begonnen hat, ist heute Landestierheim. Dem Land Steiermark, speziell dem zuständigen Landesrat Hans Seitinger, ist Döller entsprechend dankbar: "Ohne das Land gäbe es uns sicher nicht mehr."

Vor 32 Jahren begonnen. Streng genommen begannen Franziska und Josef Döller schon 1977, vor 32 Jahren, mit dem Tierschutz. Damals allerdings beherbergte das Ehepaar ausgesetzte und abgegebene Tiere in ihrer Wohnung. "Aber die Hunde und Katzen wurden immer mehr. So sahen wir uns gezwungen, nach einem geeigneten Grundstück Ausschau zu halten", erzählt Josef Döller.

Grundstück vom Bürgermeister. Nach einigem Suchen fand sich ein Areal. Doch sehr bald wurde den Döllers klar, dass auch diese Lösung nicht gutgehen wird. Befand sich der Grund doch mitten in einem Siedlungsgebiet - und das Bellen war eindeutig zu laut. So begab sich Döller zum damaligen Kapfenberger Bürgermeister Franz Fekete. Dieser gab der Familie ein Grundstück im damals noch weitgehend unbebauten Gebiet Apfelmoar - die ehemalige Halde der Müllveraschung der Stadtgemeinde. "Dementsprechend sah es dort auch aus", erinnert sich Döller.

Notquartier. Doch 1979 ging es los. Der Platz wurde eingeebnet, eine Baracke errichtet. "Nicht mehr als ein Notquartier, aber an mehr dachten meine Frau und ich damals noch nicht", sagt Döller. Den Begriff Notquartier beschreibt wohl am besten die Tatsache, dass sich damals 21 Hunde einen Zwinger teilen mussten - was allerdings erstaunlich gut ging.

"Schnorrtour". Was von Anfang an fehlte, war das liebe Geld. Also begab sich Josef Döller auf "Schnorrtour" - und das mit beträchtlichem Erfolg. Neben der Stadtgemeinde waren es etliche regionale Firmen, die mit Sachleistungen halfen - und natürlich die fleißigen Mitarbeiter, damals viele Arbeitskollegen des "Böhlerianers" Döller, die ungezählte freiwillige und unbezahlte Stunden in die Tierstube steckten. Und auch heute, als Landestierheim, könnten Döller und sein Team nicht ohne Spenden exisiteren.

Nachfolger gesucht. Die drei Jahrzehnte unermüdlicher Arbeit haben allerdings bei Josef Döllers Gesundheit deutliche Spuren hinterlassen. Deshalb sucht er für nächstes Jahr einen Nachfolger für das Tierheim. "Dann bin ich 70 Jahre alt und möchte mein Lebenswerk in guten Händen wissen."

ULF TOMASCHEK

Kommentar

Ulf TomaschekDas Ziel zählt von Ulf Tomaschek

Gemeindewetter

  • Mittwoch, 19. Juni 2013
    • Min: 18°C
    • Max: 34°C
    • Nsw.: 5%
    Sonnig
  • Donnerstag, 20. Juni 2013
    • Min: 18°C
    • Max: 35°C
    • Nsw.: 30%
    Wolkig
  • Freitag, 21. Juni 2013
    • Min: 16°C
    • Max: 31°C
    • Nsw.: 30%
    Wolkig
Dreitagesprognose aufs Handy!
SMS mit WETTER 8605 an 0900 872 872. 0,30 €/SMS


Babys aus der Gemeinde

Hochzeiten/Jubiläen

Leserfotos aus der Gemeinde

Treten Sie mit uns in Kontakt!

 
 
Sie haben auch eine Meldung? Werden Sie Leser-Reporter und schicken Sie uns Ihre Texte!
 

Wallpaper

 

Todesanzeigen

Todesanzeigen aller steirischen Bezirke.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang