Furchtlose "Falken" erwiesen sich als Meister der Effizienz
Kapfenbergs Sieg im Derby ist das Resultat der richtigen Taktik, gepaart mit Effizienz. In Euphorie verfallen die "Falken" jetzt aber dennoch nicht.

Foto © APKapfenbergs Kicker machten einen wichtigen Schritt im Abstiegskampf
Eigentlich soll man die Feste ja feiern, wie sie fallen. Aber trotzdem Sturm im Derby gefallen ist, haben es die Kapfenberger nicht krachen lassen. "Zumindest nicht so, wie wir es gerne getan hätten", lacht Arno Kozelsky, Schütze des vorentscheidenden 2:1. "Dienstag geht es ja schon im Cup weiter und wir haben noch nichts erreicht."
Glanzlicht im Abstiegskampf. Denn auch wenn der Sieg gegen Sturm ein absolutes Glanzlicht war, den Klassenerhalt bedeutet er noch nicht. Dass trotz eines Neun-Punkte-Vorsprungs auf Mattersburg nicht der Schlendrian einreißt, dafür sorgt Trainer Werner Gregoritsch. "Wir dürfen jetzt nicht den Fehler machen zu glauben, dass wir spielerisch so stark sind." Beim ersten Training danach war der Überraschungserfolg nur am Rande Thema. "Genau analysieren werden wir das erst heute", berichtet Kozelsky.
Keine Angst.
Grund für den gelungenen Frühjahrs-Start ist die neue Effizienz der "Falken". Wie schon gegen Austria Kärnten, so nutzten sie auch gegen Sturm die Chancen eiskalt aus. "Wir haben jetzt viel Selbstvertrauen und sind dadurch auch vor dem Tor wesentlich abgebrühter", erklärt Kozelsky weiter. Vor allem die Defensive steht wie eine Eins. "Die beiden Spiele waren ein Spiegelbild unserer Vorbereitung. Da haben wir sehr wenige Chancen zugelassen. Ich hatte gegen Sturm nie Angst, dass wir ein Tor bekommen." Das Vertrauen in die eigene Stärke stärkt auch die Konzentration in schwierigen Situationen.
"Richtige Taktik".
Der Vorwurf, man habe sich den Sieg ermauert, prallt vom "Falken"-Stürmer ab. "Bei Sturm spielt doch keiner auf Teufel komm' raus. Wir haben einfach die richtige Taktik gehabt." Die einzige Taktik, die noch kein Kapfenberger ausgetüftelt hat, ist die, wie man die Fans ins Stadion lockt. Präsident Erwin Fuchs gibt die Hoffnung nicht auf. "Vielleicht war das die Initialzündung." Das Cup-Viertelfinale am Dienstag gegen Wr. Neustadt wird es zeigen.









