Das "Team Austria" kommt
Heinz Kügerl freut sich auf den heutigen Kapfenberg-Gegner.

Foto © GEPARamiz Suljanovic von den Kapfenberg Bulls in Aktion
Die hohe Derby-Niederlage in Fürstenfeld war bitter. Hat die Mannschaft die Schlappe bereits verdaut?
HEINZ KÜGERL: Das war schon eine extreme Niederlage. Die Mannschaft hält aber zusammen, wir werden nicht den Fehler machen, einzelne Akteure zu kritisieren. Das ganze Team hatte einen schlechten Tag.
Auch gegen St. Pölten hat Kapfenberg im Hinspiel schlecht ausgesehen und 61:74 verloren. Was muss man heute besser machen?
KÜGERL: Die St. Pöltener haben uns im ersten Spiel mit einer hervorragenden kämpferischen Leistung überboten. Es wird wichtig sein, dass wir sie nicht unterschätzen und ebenso hart kämpfen. Außerdem gilt es, unsere Stärken unter dem Korb und am Wurf auszuspielen.
St. Pölten galt im Vorjahr als "Team Austria". Was ist davon übrig geblieben?
KÜGERL: Bis auf zwei Legionäre haben sie nur Österreicher im Team. Den Abgang von Martin Kohlmaier, Christian Kollik und mir konnten sie aber nicht mit heimischen Spielern kompensieren. So viele gibt es einfach nicht.
Wie sieht es mit heimischen Spielern im Bulls-Dress aus?
KÜGERL: Nicht schlecht. Samuel Knabl und ich kommen regelmäßig zum Einsatz, auch Moritz Lanegger. Mit Vieider und Seilern stehen zwei Talente in den Startlöchern. Im Vergleich zu anderen Teams der Liga liegt Kapfenberg im oberen Mittelfeld, was die Einsatzzeit von Österreichern betrifft.
Wie sieht ihre Prognose für das Spiel gegen St. Pölten aus?
KÜGERL: Ich bin siegessicher und will meinen St. Pöltener Ex-Kollegen unbedingt zeigen, dass ich mich weiterentwickelt habe.
Wie würde Ihr persönliches österreichisches Dream-Team aussehen?
KÜGERL: Moritz und Alexander Lanegger, Lorenzo O'Neal, Samuel Knabl und ich. Das wäre eine echt starke Truppe. Und jeder Einzelne wurde noch dazu im Nachwuchs von Kapfenberg ausgebildet.
Features
Bundesliga am Samstag, 28. Februar 2009
Kapfenberg Bulls - St. Pölten (18 Uhr)







