Gregoritsch: "Gegen Mattersburg wird es eng"
Mattersburg will gegen Kapfenberg Negativserie beenden. Für Kapfenberg-Coach befinden sich beide Teams auf einem Niveau.

Foto © GEPAWerner Gregoritsch
Seit dem 23. August läuft der SV Mattersburg in der Fußball-Bundesliga einem vollen Erfolgserlebnis vergeblich hinterher. Damals hatten die Burgenländer zu Hause Kapfenberg mit 2:1 bezwungen. 13 sieglose Spiele später sind die Mattersburger ein Abstiegskandidat, ein Dreipunkter am Samstag in Kapfenberg würde daher einem Befreiungsschlag gleichkommen. Zwei Punkte fehlen dem SVM derzeit auf den achtplatzierten Aufsteiger.
Gute Figur. Die Kapfenberger hatten zuletzt mit einem 5:2 in Salzburg überrascht und auch zu Hause gegen die Austria (1:2) eine gute Figur abgegeben. "Das sind aber alles Zusatzpunkte. Die wirklich wichtigen Spiele sind solche wie dieses gegen Mattersburg", erklärte KSV-Coach Werner Gregoritsch. "Entscheidend ist, dass sich die Mannschaft bewusst ist, was vom Erfolg abhängig ist. Wenn wir gewinnen, dann sieht es in der Winterpause schon ganz anders aus." Der Aufsteiger ist sich der Relevanz der Begegnung offenbar bewusst, hat sich mit einem Kurztrainingslager in Bad Tatzmannsdorf auf das "Sechs-Punkte-Spiel" vorbereitet.
Auf einem Niveau. "Es wird sicherlich eng, denn beide Mannschaften sind für mich derzeit auf einem Niveau", meinte Gregoritsch. Vor Saisonbeginn war er noch anderer Meinung gewesen. "Mattersburg habe ich sicher nicht zum Kreis derer gezählt, die gegen den Abstieg spielen." Kapfenberg war sich dieser Rolle von Beginn an bewusst, ist mit seiner aktuellen Situation zufrieden. 2008 war mit dem etwas überraschenden Aufstieg in die Bundesliga das erfolgreichste Jahr der Klubgeschichte. "Wir wollen uns daher auch zu Hause entsprechend verabschieden", betonte Gregoritsch.
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Bernd Bernsteiner ist für das Match gegen Mattersburg fraglich. Der mit fünf Toren beste KSV-Schütze, zuletzt meist Joker, war unter der Woche erkrankt.








