Der KSV nimmt Wels nicht auf die leichte Schulter
Regionalliga gegen Bundesliga, dennoch spielt Kapfenberg in Wels mit der ersten Garnitur.

Foto © GEPADer Einsatz von Bernd Bernsteiner (links) ist noch fraglich
Kein Risiko wollen die Kapfenberger in der Cup-Partie in Wels eingehen (Dienstag, 19 Uhr). "Der Cup ist eine Riesen-Chance für uns", meint Trainer Werner Gregoritsch, "wir wollen unbedingt ins Viertelfinale kommen." Der KSV wird also in Bestbesetzung antreten. Zeit für Experimente ist aber sowieso nicht, schon am Freitag kommt es in Kapfenberg zum Schlager gegen Rekordmeister Rapid (20.30 Uhr).
"Spiel des Jahres". "Das ist für uns ein Highlight, wieder so ein Spiel des Jahres", so Gregoritsch. Gut möglich also, dass er deshalb am Dienstag in Wels aus Gründen der Kontinuität eine ähnliche Formation aufs Feld schickt wie zuletzt bei der 3:7-Niederlage in Salzburg. Einzig der Tscheche Patrik Siegl könnte in die Startelf rutschen. Fraglich ist der Einsatz von Bernd Bernsteiner, der sich im Abschlusstraining vor dem Salzburg-Match an den Adduktoren verletzt hatte. "Wichtig ist, dass er gegen Rapid voll fit ist", geht Gregoritsch eher von einer Schonung seines Topscorers aus.
Welser Riesentöter? Die Welser wittern jedenfalls die nächste Überraschung. "Wenn unsere Elf so beherzt kämpft wie gegen den Lask, ist alles möglich", meint der Sportliche Leiter der Welser, Ferry Mutschlechner. "Ich rechne mit einem spannenden Spiel und mehr als 1000 Besuchern, die für eine ordentliche Kulisse sorgen." Der Regionalligaklub aus Oberösterreich hatten in Runde zwei den Lask nach einem 0:0 im Elferschießen mit 5:3 eliminiert.








