Dieses Unentschieden glänzt wie ein Sieg
Kapfenberg erkämpft sich bei Tabellenführer Austria ein 0:0. Es war der erste Punkt, den der Aufsteiger in der Fremde erobert hat. Ein bisschen Glück war aber auch dabei.

Foto © GEPADie Jungs von Trainer Gregoritsch entführen einen Punkt aus Wien
Manche Unentschieden glänzen wie ein Sieg. Kapfenbergs 0:0, am Sonntag bei Tabellenführer Austria Wien, war so ein Remis. Bislang setzte es für den Aufsteiger nämlich nur Niederlagen, wenn man in der Fremde antrat.
Tüchtiger KSV.
Diesmal nicht. Trainer Werner Gregoritsch verstärkte die Defensive und setzte auf eine Fünfer-Abwehr. Die Menschenmauer hielt dem Druck der Wiener stand, manchmal auch mit der notwendigen Portion Glück. Aber Glück hat bekanntlich ja ohnehin nur der Tüchtige. Und tüchtig waren die Kapfenberger. Verbissen machten sie den etwas müde wirkenden "Eurofightern" der Austria das Leben schwer. Die Europacupschlacht bei Lech Posen steckte den "Veilchen" sichtbar noch in den Beinen. Aber das soll die Leistung der "Falken" nicht schmälern.
Gelungene Taktik.
Sie hielten sich streng an das taktische Konzept ihres Trainers und hatten in der ersten Minute auch die erste Chance im Spiel. Aber der Schuss von Liendl wurde noch abgefälscht.
Eisl auf dem Posten.
Die gefährlichste Szenen für die Austria entschärfte Kapfenbergs Schlussmann Eisl. Bei einem Bazina-Schuss in der 15. Minute war er zur Stelle. Und in der 20. Minute traf Diabang per Kopf nur die Oberkante der Querlatte. Glück für die tapfer kämpfenden Gäste. Und das war ihnen auch nach der Pause hold.
50. Minute. Ein Schuss von Bazina geht knapp am Tor vorbei.
60. Minute. Fukal springt in letzter Sekunde in einen Bazina-Schuss.
73. Minute. Diabang springt der Ball am Elfmeterpunkt vom Fuß.
78. Minute. Ein Kopfball von Standfest geht knapp über das Tor.
87. Minute. Sulimani trifft nur die Stange.
89. Minute. Fukal rettet vor Krammer auf der Linie.
Abwehrriegel hielt.
15 Gegentore erhielt Kapfenberg in den bisherigen fünf Auswärtsspielen. Diesmal hielt der Abwehrriegel und so bleibt die rote Laterne in Altach.
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Ergebnis
FK Austria Wien - Kapfenberger SV
Superfund 0:0
Franz-Horr-Stadion, 7.111 Zuschauer, SR
Plautz
Austria: Almer - Standfest, Bak, Schiemer, Suttner - Sulimani,
Hattenberger (69. Krammer), Blanchard, Acimovic - Bazina, Diabang
(86. Madl)
Kapfenberg: Eisl - Milosevic (80. Erkinger), Taboga, Fukal,
Stepanek, Osoinik - Zimmerman, Siegl, Liendl, Felfernig (86.
Lienhart) - Kozelsky (72. Wieger)
Gelbe Karten: Bak bzw. Taboga, Osoinik, Milosevic
Die Besten: Schiemer, Blanchard bzw. Fukal, Osoinik
Foto

Austria-Coach Karl Daxbacher Foto © GEPA









