Diskussionen um das Kapfenberger Ritterfest
Subvention wurde um 17.000 Euro angehoben.

Foto © AP
In der jüngsten Sitzung beschloss der Gemeinderat viele Subventionen. Eine sorgte für Diskussionen, und zwar jene für das Kapfenberger Ritterfest: Sie wurde um 17.000 Euro angehoben - von 22.000 auf 39.000 Euro. Mehr Werbekosten, die Sicherung und die Gestaltung des nun einbezogenen Lorettohügels verursachten ebenso Mehrkosten wie die verkürzten Intervalle der Shuttlebusse.
Finanzstadtrat Gernot Leskovar: "Im nächsten Jahr werden wir darauf schauen, wo noch Einsparungen möglich sind." Die ÖVP konnte bei diesem Punkt trotzdem nicht mit. "Wir stimmen dagegen, denn bei jedem Fest muss man auf die Ausgaben schauen", argumentierte VP-Chef Andreas Handlos. Das gelte für alle Vereine, und das könne man auch von der Initiative Burg Oberkapfenberg verlangen.
Bürgermeisterin Brigitte Schwarz konterte: "Wenn wir bei jedem Verein, der bei uns anklopft, so agieren würden, gäbe es viele Vereine nicht mehr." Peter Vogl (Namensliste) räumte ein, "gewisse Investitionen waren ja vorhersehbar", stimmte aber zu – "mit ein bissl Bauchweh". SP-Gemeinderat Helmut Reisinger meinte, für eine derart große Veranstaltung seien 39.000 Euro immer noch ein geringer Betrag.








