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Zuletzt aktualisiert: 06.07.2008 um 14:06 UhrKommentare

Keine Stars, viel Moral: KSV hofft auf Klassenerhalt

Nach sensationellem KSV-Jahr heißt es jetzt Rapid statt St. Florian. Präsident Fuchs glaubt an die Bundesliga-Reife der Gregoritsch-Truppe.

Werner Gregoritsch hat großen Anteil an den KSV-Erfolgen

Foto © GEPAWerner Gregoritsch hat großen Anteil an den KSV-Erfolgen

Nur etwas mehr als ein Jahr nach dem Fast-Abstieg in die Regionalliga Mitte nimmt der Kapfenberger SV ab Mittwoch erstmals seit 1967 wieder das Abenteuer Fußball-Oberhaus in Angriff. Präsident Erwin Fuchs hofft und glaubt, dass seine zusammengespielte und eingeschworene Truppe tipp3-Bundesliga-tauglich ist.

Österreichischer Weg. "Der Kern dieser Mannschaft spielt seit drei, vier Jahren zusammen. Wir haben junge, gut ausgebildete Fußballer. Auf diese Faktoren bauen wir. Wir wollen den jungen, österreichischen Weg gehen, von dem viele andere Clubs nur sprechen", erklärte Fuchs im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur.

Klassenerhalt als Ziel. Das Ziel der Obersteirer, die zum Auftakt daheim im Franz-Fekete-Stadion auf den LASK treffen, ist klar. "Schaffen wir den Klassenerhalt, dann ist das ein Erfolg", formulierte es der 54-jährige Club-Chef. Den Weg, den Stamm des Teams beisammen zu halten, versucht Fuchs seit mehreren Jahren zu gehen und orientiert sich dabei an großen Teams. "Bei vielen der Top-Nationalmannschaften sieht man: Wenn der Kern zusammenbleibt, dann werden die Leistungen konstant und gut."

Prominenter Neuzugang. Sucht man vor Saisonstart nach einem "Star" bei den Steirern, dann findet man ihn eventuell in Trainer Werner Gregoritsch sowie in Neuzugang Milan Fukal. Die Verpflichtung des 33-jährigen Verteidigers aus Tschechien, der u.a. 19 Mal für Tschechien sowie für den Hamburger SV und Sparta Prag gespielt hat, soll der sonst eher unerfahrenen Truppe Stabilität und Sicherheit geben. "Es war schon in den ersten Trainings zu beobachten, wie sehr sich junge Spieler an einem Mann wie Fukal aufrichten können, nicht nur fußballerisch, sondern auch charakterlich. Von ihm können sich die Jungen sehr viel abschauen", war sich der Club-Boss sicher.

Siegertyp Gregoritsch. Maßgeblich am Höhenflug der "Falken" ist Coach Gregoritsch beteiligt. "Werner ist ein Siegertyp, der den Spielern die Erfahrung weitergibt. Er weiß genau, was ab Mittwoch auf die Herrschaften zukommt", erklärte Fuchs, der die Leistungen des Ex-LASK- und Mattersburg-Trainers seit seinem Amtsantritt am 16. September 2006 zu würdigen weiß. "Er hat mit seinem Trainerteam sehr gute Arbeit geleistet. Ohne den Faktor Gregoritsch wären diese Erfolge wohl nicht zustande gekommen."


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Am Freitag gab der KSV zudem bekannt, dass man mit Superfund einen neuen Hauptsponsor an Land gezogen hat.

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