Virus bremst Bullen aus
Halbfinal-Play-off, die Vierte: Kapfenberg muss gegen Oberwart gewinnen, doch sind gleich drei Spieler "lädiert". Fürstenfeld hat heute Matchball.

Foto © GEPADamir Zeleznik (Kapfenberg) und Hannes Ochsenhofer (Oberwart
Bullen-Coach Michi Schrittwieser glaubte eigentlich, vor der Quahl der Wahl zu stehen: Ramiz Suljanovic, der wichtige Center unter dem Korb, meldete sich endlich wieder fit - also wen sollte der Trainer vor dem heutigen, vierten Semifinal-Play-off-Duell gegen Oberwart (19.30 Uhr; Stand der "best of five"-Serie: 1:2) für Suljanovic aus der Starting-Five nehmen?
Außer Gefecht. Diese Frage hat sich erledigt. Denn ausgerechnet vor dem ersten Matchball für die Burgenländer in der Walfersam-Halle setzte ein Magen-Darm-Virus sowohl Schrittwieser als auch die Spieler Ray, Forrestal und Nelson außer Gefecht. Ob das Trio heute einlaufen kann ist offen, "aber geschwächt wären sie allemal", so der Trainer. Trotzdem wollen die Kapfenberger das Beste aus der Situation machen und ein fünftes, alles entscheidendes Spiel am Pfingstsamstag erzwingen.
Unter den Top vier. Und wenn es nicht klappt? "Dann können wir dennoch zufrieden sein. Vor Saisonbeginn wurden wir hinter Wels und Traiskirchen nur auf Platz sechs gereiht, trotzdem haben wir es zum zwölften Mal in 13 Jahren unter die Top vier geschafft. Aber wenn man im Semifinale steht, will man natürlich noch mehr."
Bessere Ausgangsposition.







