Brand in Gschöder: 30 Hektar Wald vernichtet
Montagnachmittag konnte die Feuerwehr den Waldbrand im Bezirk Bruck/Mur löschen. Die Trockenheit dürfte das Feuer verursacht haben. Helfern machte die starke Rauchentwicklung und die Hitze zu schaffen.

Foto © Feuerwehr/Peter Schelch
Knapp 24 Stunden lang loderte der Waldbrand in Gschöder in der Gemeinde Gußwerk in rund 1000 Meter Seehöhe. Nachdem ein Jäger am Sonntag gegen 13.30 Uhr das Feuer entdeckt hatte, standen die Helfer auch am Montag wieder im Einsatz. Standen am Sonntag nur rund fünf Hektar Wald in Flammen, so hatte sich das Feuer bis Montag wegen des starken Föhnwindes auf rund 30 Hektar ausgebreitet.
155 Feuerwehrleute aus den Bezirken Bruck an der Mur und Liezen waren mit 22 Fahrzeugen im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen. "Der Löscheinsatz gestaltete sich für das Bodenpersonal aufgrund des extrem steilen Geländes besonders schwierig", so Abschnittskommandant Werner Schager von der FF Gußwerk, der den Einsatz leitete. Zusätzlich machten den Helfern die starke Rauchentwicklung und die Hitze zu schaffen.
Um genügend Löschwasser heranzuschaffen, musste die Feuerwehr mit Tanklöschfahrzeugen einen Pendeldienst von der rund vier Kilometer entfernten Salza einrichten. Wie bereits am Sonntag löschten auch am Montag wieder drei Hubschrauber, eine EC-135 des Innenministeriums sowie eine Alouette III und eine AB-212 des Bundesheeres Wasser die besonders schwer zugänglichen Brandherde aus der Luft. Am frühen Nachmittag konnte Schager "Brand aus" vermelden. Laut Polizei dürfte der Waldbrand infolge der Trockenheit und der Hitze in den vergangenen Tagen durch Selbstentzündung ausgebrochen sein.










