Norske Skog schließt Werke - In Bruck aber keine Einschnitte
Konzernvorstand beschließt ein Sparpaket über 50 Millionen Euro.

Foto © Norske Skog
Aufatmen bei Norske Skog im Werk Bruck/Mur: Der Vorstand des norwegischen Papierkonzerns hat in seiner jüngsten Sitzung in Oslo zwar harte Sparmaßnahmen beschlossen, der Standort Bruck ist davon aber nicht direkt betroffen.
So bleiben beide Papiermaschinen in Bruck in Betrieb - der Geschäftsführer des steirischen Standortes, Heinz Simon, sieht dies als Beleg für die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Papiererzeugung.
Andere Standorte.
Nicht so gut getroffen haben es andere Standorte: Das Werk Chengwon in Korea mit einer Jahreskapazität von 190.000 Tonnen Zeitungsdruckpapier wird ebenso geschlossen wie das Werk Steti (Tschechien), das 130.000 Tonnen jährlich produzierte. Im Werk Follum in Norwegen wird eine der drei Papiermaschinen dauerhaft stillgelegt. Durch diese Produktionseinschränkungen sollen die Fixkosten um 50 Millionen Euro sinken.
Verwaltungskosten.
Auch der Konzernvorstand selbst ist betroffen: Er wird von neun auf sieben Personen abgeschlankt, die Anzahl der Mitarbeiter in der Zentrale in Oxenoen bei Oslo soll deutlich sinken. Allein an Verwaltungskosten will Norske Skog 18,8 Millionen Euro einsparen. Auch Liegenschaften werden verkauft. Der Konzern beschäftigt weltweit 9000 Mitarbeiter in 19 Werken.
Nachfrage.
Am Standort in Bruck erzeugen 500 Beschäftigte Zeitungs- und hochwertiges Magazinpapier. Im Vorjahr wurden 400.000 Tonnen produziert.
Das Sparpaket ist durch den Rückgang in der Nachfrage bei Zeitungspapier bedingt. Die Maßnahmen sollen bei der Generalversammlung am 12. März abgesegnet werden.
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Am Standort in Bruck erzeugen 500 Beschäftigte Zeitungs- und hochwertiges Magazinpapier. Im Vorjahr wurden 400.000 Tonnen produziert.







