15 Frauen und ein Mann
Aus der Chorvereinigung Bruck sind die ChoriFeen hervorgegangen.
Aus der bekannten Chorvereinigung Bruck, die es mehr als hundert Jahre gegeben hatte, hat sich ein Damenensemble entwickelt. Die "ChoriFeen" der Chorvereinigung Bruck gibt es seit 2003. Und sie haben an den Erfolg ihrer Vorgänger angeschlossen. Ein Beispiel dafür ist die Teilnahme an der "Chorolympiade" in Graz im Jahr 2008. Dort ersangen die ChoriFeen das Bronzediplom in der Kategorie Musica Sacra. "Darauf sind wir natürlich besonders stolz", sagt Gabi Kandlbauer, Stellvertreterin der Obfrau Heidi König.
15 Sängerinnen - einmal mehr, einmal weniger - singen unter der Obhut des einzigen Mannes, Chorleiter Harald Knafl. Er sorgt auch fürs Liedgut, das sich von Popsongs über Gospels und sakrale Lieder bis zu vertonten Geschichten, Sprechgesang und Protestliedern erstreckt. Bei Bedarf schreibt der Chorleiter auch Lieder für Frauenstimmen um.
"Am liebsten singen wir rhythmische Lieder, oft mit Gitarren- und Klavierbegleitung, je nach Programm", erzählt Kandlbauer. Aus der Palette an Liedern können die Sängerinnen weit mehr als hundert auswendig. Traditionelle Veranstaltungen im Jahreskreis sind das Konzert im Brucker Rathaushof, Singen am 1. Mai, das Herbstkonzert sowie Adventveranstaltungen. Auch für Hochzeiten und Geburtstagsfeiern sind die ChoriFeen, die dem Arbeitersängerbund angehören, zu haben.
Gute Verbindungen hat der Verein auch zu anderen Chören, etwa zum Volksliedchor Altaussee und zum Chor "Vigholin" der Brucker Partnerstadt Hohenlimburg. DORIS GRASSBERGER








