Für Bruck war es zu "hard"
Trainer Klaus Sommerauer trotz Cup-Aus nicht unzufrieden.
HANDBALL. In der Landesliga spielen die Brucker mit den Gegnern im Regelfall Katz' und Maus'. Schneller, stärker, besser. Wie man sich als klar unterlegenes Team fühlt, haben die Bulls jetzt am eigenen Leib erfahren. Die 15:41-Niederlage in der zweiten Runde des ÖHB-Cups gegen Hard war an Deutlichkeit nicht zu überbieten.
Schon die ersten Minuten stellten die Weichen: Bruck verhaute jeden Angriff, Hard traf immer - Zwischenstand 1:8 nach ein paar Angriffen. Die Mannen des Vorarlberger Erstliga-Klubs waren im Schnitt um eineinhalb Köpfe größer und hatten zunächst mit Golub Doknic einen Ausnahmekönner im Tor. Der baumlange Serbe hielt alles, Bruck riskierte und fabrizierte in Folge sechs Stangenschüsse. "Bruck hat sich am Anfang schwer getan und viele Bälle verworfen", meinte Hards Nationalteamspieler Bernd Friede. Nette Worte gab es von Hard-Trainer Markus Burger: "Ich kenne Bruck gut. Sie machen gute Arbeit und kämpfen sich gerade wieder nach oben. Ich wünsche es ihnen. Die Jungs sind auf einem guten Weg."
Trotz der hohen Niederlage war Bruck-Trainer Klaus Sommerauer gar nicht unzufrieden: "Klar war Hard um zwei Nummern zu groß für uns. Aber wir sind sogar gegen Hard zu sehr vielen Chancen gekommen. Aber erstens war ihr Tormann überragend und zweitens haben sie drei Nationalteamspieler und vier Legionäre."
In der Landes- und Regionalliga wird man sich wieder leichter tun, da spielt Bruck wieder Katz' und Maus'. Sommerauer: "Unser Weg ist nicht der Schlechteste." CHRISTOPH HEIGL








