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    Zuletzt aktualisiert: 08.11.2011 um 20:16 UhrKommentare

    Zu wenig Zivis: Der Hut brennt bei der Brucker Feuerwehr

    Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bruck sucht dringend Zivildiener für 2012. Bisher mussten immer wieder Interessenten abgewiesen werden, nun ist der Andrang plötzlich abgerissen.

    Foto © Helmut Weichselbraun

    Wehrkommandant Christian Jeran versteht die Welt nicht mehr. "Jahrelang mussten wir Zivildienst-Interessenten abweisen, weil wir zu viele hatten. Und jetzt ist es wie abgezwickt." Für die nächsten Einrückungstermine hat die Brucker Stadtfeuerwehr keine Anmeldungen. "Ich weiß das nicht zu deuten", gibt Jeran zu.

    Die Bezirksalarmzentrale "Florian" ist mit Zivildienern besetzt, gebraucht werden sie rund um die Uhr. "Natürlich ginge es auch ohne Zivildiener. Dann würden alle Notrufe über die Landesleitzentrale in Lebring laufen", erklärt der Wehrkommandant, der im Einsatz von Zivildienern viele Vorteile sieht: "Auch den, dass wir als Feuerwehr ja auch Dienstleister an der Bevölkerung sind. So rufen Leute auch bei uns an, weil sie wissen wollen, wo man einen Feuerlöscher wiederbefüllen lassen kann oder wann sie ihre Gartenabfälle verbrennen dürfen", sagt Jeran. Mit dem Einsatz von Zivildienern könnten diese Serviceleistungen aufrechterhalten werden.

    Junge Männer, die sich für diese Aufgabe interessieren, können sich bei der Feuerwehr in der Fraunedergasse vorstellen, sich unter Tel. (03862) 513 44 melden oder ein E-Mail an feuerwehr@bruckmur.at schreiben. ULF TOMASCHEK

    "Zivildiener weiterhin notwendig"

    MÜRZZUSCHLAG. Bezirksfeuerwehr Mürzzuschlag setzt auf Florianijünger als Zivildiener. Noch sieht Rudolf Schober, Bezirkskommandant der Mürzzuschlager Feuerwehren, keine großen Lücken bei den Zivildienern. "Wir nehmen pro Einrückungstermin drei Zivildiener. Beim letzten Termin haben wir nur einen bekommen, aber jetzt wieder drei", sagt Schober. Allerdings weiß auch er, dass es wenig Voranmeldungen für die weiteren Termine gibt.

    Unter diesen Voranmeldungen sind immer wieder junge Männer, die schon bei einer der Freiwilligen Feuerwehren des Bezirks Mürzzuschlag ausgebildet worden sind. "Das erleichtert natürlich die Arbeit", sagt Schober. Denn die feuerwehrerprobten Zivildiener werden nicht nur im Innendienst - sprich: Bezirksalarmzentrale - eingesetzt, sie dürfen bei Bedarf auch zum Einsatz mit ausfahren - "wenn auch nicht an vorderster Front", schränkt der Bezirkskommandant ein.

    Die Mürzzuschlager Bezirksalarmzentrale wird nächstes Jahr an die Landesleitzentrale Lebring angeschlossen. "Das heißt aber nicht, dass wir dann keine Zivildiener mehr brauchen. Diese werden bei uns immer eine Beschäftigung finden", sagt Schober.

    "80 Prozent bleiben uns erhalten"

    MÜRZZUSCHLAG. Ursula Lautschan, Geschäftsführerin des Rotkreuzbezirks Mürzzuschlag, musste schon im Vorjahr mit weniger Zivildienern auskommen als üblich. "Damals haben wir weniger Zuteilungen bekommen, aber wir bemerken, dass vor allem der Einrückungstermin im Oktober ein Problem ist. Bei den Sommerterminen ist der Andrang an Zivildienern größer."

    Wie im Rettungsbezirk Bruck-Kapfenberg werden auch in Mürzzuschlag die Zivildiener ausschließlich für den Einsatz als Rettungssanitäter verwendet. "Ohne sie wären Ersatzeinstellungen notwendig, und die sind teuer", weiß Lautschan. Erfreulich ist die Quote derer, die nach ihrem Zivildienst auch weiterhin Dienst machen. Lautschan: "80 Prozent bleiben uns erhalten."

    "Ohne Zivis können wir zusperren"

    BRUCK. Für Helmut Durchlaufer, den Geschäftsführer der Rotkreuzbezirksstelle Bruck-Kapfenberg, steht fest: "Ohne Zivildiener können wir den Laden zusperren." Im Rettungsbezirk sind im Schnitt immer etwa 20 Zivildiener im Einsatz. "Hätten wir sie nicht, müssten wir sie vorwiegend durch hauptamtliche Mitarbeiter ersetzen, und das würde unsere Finanzen sprengen", sagt Durchlaufer. Denn die Zivildiener sind beim Roten Kreuz vorwiegend im Sanitätsdienst beschäftigt. Das hat laut Durchlaufer auch eine Nachhaltigkeit: "Wir rekrutieren aus dem Kreis unserer Zivildiener viele, die uns danach als Ehrenamtliche erhalten bleiben." Dennoch sieht auch er die Gefahr, dass die Zivildiener weniger werden - etwa durch geburtenschwache Jahrgänge.


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