Ehrenamtliche Arbeit sichtbar gemacht
Ehrenamtliche Arbeit hat bei der Volkshilfe Tradition. Bei der Ehrenamtsmesse in Bruck stellten alle Bundesländer ihre Arbeiten vor und Mitarbeiter tauschten ihre Erfahrungen aus.

Foto © FotofroschErfreut über das große Angebot auf der Ehrenamtsmesse zeigten sich Gross, Fischer, Weidenhofer und Voves
Die Europäische Union hat das heurige Jahr zum Jahr des Ehrenamts erklärt. Für die Volkshilfe Österreich, deren Gründung im Jahr 1947 auf ehrenamtliche Arbeit zurückgeht, war das Jahr des Ehrenamts Anlass genug, in Bruck eine Ehrenamtsmesse auf die Beine zu stellen, die erste überhaupt. Dass es dabei an prominenten Gästen nicht mangelte, die in die Brucker Kulturhalle kamen, darf als Zeugnis dafür gewertet werden, dass ehrenamtliches Engagement immer mehr ins Blickfeld rückt. Nach Bruck gekommen waren Volkshilfe-Schirmherrin Margit Fischer, Landeshauptmann Franz Voves, Josef "Joe" Weidenholzer, Präsident der Volkshilfe Österreich, Barbara Gross, ehrenamtliche Präsidentin der Volkshilfe Steiermark und Edeltraud Glettler, Sektionschefin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz.
Moderiert hat die Messe Christine Brunnsteiner, die sich seit einiger Zeit der Vernetzung und der Organisation ehrenamtlicher Mitarbeiter angenommen hat. Drei Punkte nannte Brunnsteiner als unumgänglich für ehrenamtliches Engagement: Soziale Verantwortung, Mitgefühl und natürlich entsprechendes Handeln - im Gegenzug gibt es dafür Anerkennung und mehr Lebensglück.
37 Projekte aus ganz Österreich wurden auf der Messe im Brucker Kulturhaus vorgestellt. Die Bandbreite reichte dabei von Besuchsdiensten und Bastelrunden über Reiseangebote für Senioren und Urlaubsmöglichkeiten für Alleinererzieherinnen bis zu Seniorenanimationen oder einem Beschäftigungsprojekt für Jugendliche zur Berufsorientierung.
Sektionschefin Glettler möchte die ehrenamtliche Arbeit aufgewertet und die Rahmenbedingungen für das Engagement Freiwilliger verbessert sehen.








