Der Sanierungsplan steht
Die insolvente Errichtergesellschaft des Mugelschutzhauses legte Sanierungsplan vor. Entscheidung ist aber vertagt.
NIKLASDORF. Neues im Insolvenzverfahren der Errichtergesellschaft des Mugelschutzhauses: In der Tagsatzung, die in dieser Woche anberaumt war, legte die insolvente Errichtergesellschaft den Gläubigern den Sanierungsplan vor - mit dem Angebot einer Barquote von 20 Prozent, wie der Brucker Rechtsanwalt Gernot Prattes, Vertreter der Errichtergesellschaft, erklärte.
Zwar wurde die Entscheidung vertagt, weil einer der Gläubiger warten möchte, ob sich vielleicht ein Käufer für das praktisch fertiggestellte neue Schutzhaus findet. Die Errichtergesellschaft ist aber guter Dinge, dass der Sanierungsplan von den insgesamt 16 Gläubigern letztlich doch angenommen wird.
Positiv zu vermerken sei laut Prattes, dass die Hausbank der Errichtergesellschaft weiter hinter dem Projekt Mugelschutzhaus stehe. Insgesamt haben die Gläubiger etwa 800.000 Euro an Forderungen angemeldet, wobei einer der Hauptgläubiger die eigene Firma von Hans Mocharitsch, Obmann des Touristenklubs Niklasdorf-Leoben, ist - mit etwa 250.000 Euro. "Mocharitsch hat mich ermächtigt, dem Masseverwalter eine Rückstehungserklärung zu übermitteln. Das bedeutet, dass er bei der Ausschüttung der Barquote auf den Anteil seiner Firma verzichtet und nicht beteiligt wird", führt Prattes aus. Dieser Umstand belege einmal mehr, dass Mocharitsch mit Herz und Seele am Bau des Mugelschutzhauses hänge.
Mocharitsch wird auf etwa 300.000 Euro verzichten, die er mit seiner Firma erwirtschaften muss: "Das lässt sich bewerkstelligen, allerdings nicht in einem Jahr, sondern nur in mehreren Jahren."








