Murbrücke wird in dieser Woche "weichgemacht"
Wenn die Murbrücke in Bruck weich genug ist, soll sie Anfang nächster Woche fallen. Jetzt hoffen alle, dass kein starkes Tauwetter kommt.
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G estern früh wurde planmäßig mit dem Abmontieren des Geländers der Murbrücke begonnen. Die Murbrücke ist das Filetstück der Brucker "Hochbahn", die seit Ende Oktober Stück für Stück abgetragen wird.
Sorge bereitet den Verantwortlichen aber der Wetterbericht. Nach der klirrenden Kälte der letzten Woche wird Warmwetter prophezeit, und wenn auch die Temperaturen des Wetterberichts noch nicht mit jenen der Realität übereinstimmen, könnte der Wasserspiegel der Mur in den nächsten Tagen deutlich steigen.
Für Bernd Pitner, den Chef der Brucker Baubezirksleitung und Koordinator an Ort und Stelle, ist das aber noch lange kein Thema: "Natürlich macht uns die Wettervorhersage gewisse Sorgen, aber die Baufirma hat die Arbeiten wie geplant begonnen."
Gestern Mittag wurde bei einer Besprechung vereinbart, dass ab heute, Dienstag, die Fahrbahnplatten und die Randbalken abgetragen werden. Dies muss vorsichtig angegangen werden, damit keine allzu großen Trümmer in die Mur fallen. Auf diese Art wird die Brücke "weich gemacht", wie Pitner sagt, und am Ende sollen nur noch die schrägen Pfeiler und die drei Längsträger übrig bleiben.
Läuft alles nach Plan, wird man sich am kommenden Montag an den endgültigen Abriss der Murbrücke machen. Pitner: "Die Brücke soll auf der Südseite, also auf der Seite der Konditorei Mandl, abgeschrämt werden und langsam einknicken. Damit fällt dann auch die Nordseite." Er schätzt, dass diese Arbeiten nicht etwa drei Stunden dauern werden.
Wenn aber das Tauwetter den Wasserstand zu stark erhöht, weiß auch Pitner nicht, wie es weiter geht. Im südlichen Teil könnte man einige Arbeiten vorziehen, aber auch das wird man erst entscheiden, wenn es soweit ist. Pitner: "Die Entscheidung, ob die Brücke am Montag fällt, wird erst am Freitag getroffen. Ich bin aber zuversichtlich."









