Kategorie "Stille Größen": Inteco
Know-how aus der Obersteiermark: Inteco ist weltweit top im Anlagenbau.

Foto © Peter MelbingerStille Größen im Rampenlicht: AVL-Chef Helmut List überreichte Thomas Steger und Harald Holzgruber den Primus
Die Erfolgsgeschichte von Inteco begann 1973, als sich die ehemaligen Böhler-Mitarbeiter Wolfgang Holzgruber und Ludwig Schwarz selbstständig machten. Zunächst mit dem Ziel, Anlagenbauer zu beraten. Doch ihre erste Elektroschlacke-Umschmelz-Anlage sorgte derart für Furore, dass es Aufträge aus aller Welt hagelte. Inzwischen ist die zweite Generation am Ruder. Der Verlauf der Firmenübergabe vom Vater auf den Sohn Harald Holzgruber ist bemerkenswert - innerhalb eines Tages überschrieb der Vater das Unternehmen, räumte seinen Schreibtisch und ließ dem Sohn fortan freie Hand. Das Vertrauen machte sich bezahlt - die Mitarbeiteranzahl wuchs von rund 30 am Standort Bruck auf 160, etwa 300 sind es in der Gruppe. Innerhalb von drei Jahren explodierte der Umsatz von 19 Millionen (2007) auf 63 Millionen Euro (2010) - eine Steigerung von 330 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Umsatzplus von 15 Prozent oder, anders gesagt, von 2006 bis 2010 verfünffachte sich der Umsatz. Das Familienunternehmen arbeitet auch sehr eng mit den Hochschulen zusammen. Komplettlösungen im Anlagenbau liefert Harald Holzgruber, der die Auszeichnung vom früheren Primusgewinner Helmut List überreicht bekam, nicht nur europaweit aus, sondern auch in den Iran, nach Kalifornien, Venezuela, Korea und China. Wie besteht man neben den Riesen dieser stahlharten Branche? "Da gehört viel dazu, die Mitarbeiter, Ideen, Mut und natürlich ein Quäntchen Glück", so Holzgruber. "Das Wichtigste am Verkauf ist die Glaubwürdigkeit", betonte List.








