Der Suchdienst der guten Sache führte zum Erfolg
Helfried wurde im Dachbodentheater gefunden.

Foto © kk
Zum Schluss gab es doch noch ein Happy End. Nach zweieinhalb Stunden kam er leibhaftig auf die Bühne: Helfried, eine der schrulligsten und skurrilsten Kultfiguren des deutschsprachigen Kabaretts. Zuvor gab es ein langes Bangen. Wird es Christian Hölbling gelingen, ein Lebenszeichen seines Stars zu bekommen, das über geheimnisvolle Videobotschaften hinausgeht?
"Helfried bitte melde dich!" heißt das jüngste Programm des gebürtigen Bruckers Hölbling, das jüngst im Dachbodentheater in der Brucker Volksbankgalerie aufgeführt wurde - gleichsam unplugged, bietet der kleine, intime Theaterraum doch nicht die Möglichkeiten aufwändiger Videobotschaften-Technik. Ergo musste Hölbling die zugespielten Botschaften live spielen - und das tat der Qualität des Programms keinen Abbruch, im Gegenteil geriet es dadurch viel direkter und "authentischer".
Der Benefizabend für den verschwundenen und schließlich doch "auferstandenen" Helfried ließ alte Bekannte auf der Bühne erscheinen: Tante Hedwig, Herr Ingenieur Magenschab und Dr. Gerd Schuster, die sich allesamt mehr oder weniger begeistert und engagiert in den Suchdienst der guten Sache stellten.
Bleibt die Frage: Will Helfried nach achtjähriger Bühnenpräsenz in den künstlerischen Ruhestand gehen? Die Antwort kann uns nur sein Entdecker und Manager Christian Hölbling geben. Vielleicht schon im nächsten Programm.








