Die Bakip bleibt in Bruck
Die Caritas gibt die Trägerschaft über die Kindergärtnerinnen-Schule an den Bund ab. Die Bakip wird 2013 in die Handelsakademie übersiedeln.

Foto © Erwin ScheriauAuch künftig werden Kindergärtnerinnen in Bruck ausgebildet
Die Gerüchteküche brodelte heftig, nun ist das Gericht aber servierfertig: Die Bakip, vielen noch als Kindergärtnerinnenschule bekannt, bleibt in Bruck. Aber ändern wird sich trotzdem viel.
Caritas. So zieht sich die Caritas, die seit 2001 als Träger der Schule fungiert, schrittweise aus dieser Funktion zurück. Die Mädchen (und Burschen), die im Schuljahr 2010/2011 mit der Bakip beginnen, werden bereits in eine Bundesschule gehen. Die Jahrgänge davor werden noch von der Caritas betreut.
Übungskindergarten und Schülerhort. Die nächsten Jahre bleibt die Bakip noch am derzeitigen Standort in der Lichtensteinstraße, mit dem Schuljahr 2013/2014 wird sie ins Gebäude der HAK in Bruck-Berndorf übersiedeln.
Der Schülerhort und der Übungskindergarten bleiben vorläufig an ihren Standorten und werden auch weiterhin von der Caritas gemeinsam mit der Stadtgemeinde Bruck geführt, wie Caritas-Präsident Franz Küberl und der Brucker Bürgermeister Bernd Rosenberger am Dienstag auf einer Pressekonferenz im Brucker Rathaus betonten.
Kein Geld. "Sie werden verstehen: Die Caritas kann nicht mehr Geld ausgeben, als sie einnimmt", sagte Küberl. Und da die Generalsanierung des Bakip-Gebäudes in den nächsten Jahren ansteht, hat sich die Caritas entschlossen, die Trägerschaft der Schule abzugeben. Und da sich der Bund weigerte, das Haus zu übernehmen, wird die Bakip in die HAK übersiedeln, wo bereits zwei Räume frei sind und weitere durch diverse Adaptionen frei werden, wie Landesschulratspräsident Wolfgang Erlitz und HAK-Direktor Anton Zündel erklärten. Ab Herbst 2010 wird die Bakip übrigens nur noch einklassig geführt, heuer werden noch zwei Klassen aufgenommen.
Umstrukturierung. Für das Lehrpersonal der Bakip wird diese Umstrukturierung nicht ohne tiefgreifende Einschnitte bleiben. Seitens des Landesschulrats werde es aber zu "humanen Lösungen" kommen, versprach Erlitz.








