Elf Mal war's sehr staubig
Im heurigen Winter gab es in Bruck bisher elf Feinstaubtage. Damit liegt man besser als im Vorjahr, damals gab es insgesamt 25 Feinstaubtage.

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Am Mittwoch herrschte klare, kalte Winterluft in Bruck, die Luftgüte-Messstation in der Oberdorferstraße registrierte nur 33 Prozent des erlaubten Feinstaub-Grenzwertes, von einer Überschreitung war man weit entfernt. Besser lag gestern nur das Ennstal mit 31 Prozent, nur in Graz kam man mit 85 Prozent ziemlich nahe an die erlaubte Obergrenze heran.
Ruhig. Aber auch sonst verlief der Winter im gesamten Mürztal bisher relativ ruhig, was die Feinstaubbelastung betrifft. Laut dem Brucker Umweltreferenten Johann Feier sind es heuer bisher elf Tage, an denen der Grenzwert überschritten worden ist. Damit dürfte der heurige Winter besser verlaufen als der letzte, bei dem es insgesamt 25 Grenzwert-Überschreitungen gab.
Wetterlagen. Natürlich kann's immer noch Wetterlagen geben, bei denen es gleich mehrere Tage hintereinander zu hohen Belastungen kommt. Das ist laut Feier vor allem bei Inversionswetterlagen der Fall - das sind Wetterlagen, bei denen die Luft in der Höhe wärmer, und damit leichter ist als in Bodennähe. Dadurch kommt es zu keinem Luftaustausch und die Konzentration der Schadstoffe steigt sehr schnell an.
Woher der Feinstaub kommt, wie viel davon hausgemacht ist, wie viel der Straßenverkehr, die Industrie und der Hausbrand verursachen, dazu gibt es in Bruck keine konkreten Untersuchungen. Aber wenn es nicht noch gravierende Inversionswetterlagen gibt, ist die Sache für heuer weitgehend abgeschlossen. Feier: "Der Schwerpunkt liegt ganz eindeutig in den Monaten November bis Februar, außerhalb dieser Zeit ist das eher selten."








