Bruck als "Klein Alpbach"
Der Sozialhilfeverband Bruck veranstaltet nächste Woche seinen dritten Altenpflegekongress. Neu ist ein Sozialforum, für das sich auch Interessierte anmelden können, die nicht aus dem Pflegebereich kommen.

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Mensch.Macht.Markt: So nennt sich das Sozialforum, das am Mittwoch, dem 28. Jänner, von 14 bis 19 Uhr im Kulturhaus der Stadt Bruck abgehalten wird. Unter der Moderation von Andrea Schurian referieren neben anderen Soziallandesrat Kurt Flecker, Caritas-Chef Franz Küberl, der Sozialwissenschaftler Emmerich Talos, Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister und der EU-Abgeordnete Jörg Leichtfried.
Aktuelle Entwicklung. Hinter dem Thema steckt eine aktuelle Entwicklung. Befindet sich unsere Gesellschaft im Fahrwasser unsozialer Märkte? Können wir es uns in Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrise überhaupt leisten, sozial zu agieren? Diesen Fragen gehen - neben anderen aktuellen Themen - die Referenten am 28. Jänner nach.
Thematische Ausweitung. Erstmals steht der Altenpflegekongress des Brucker Sozialhilfeverbands damit auch Nicht-Professionisten aus dem Bereich der Pflege und Medizin offen - gegen Anmeldung unter Tel. (03862) 89 10-603 und Teilnahmegebühr. "Wir wollen mit diesem Sozialforum ein Stück vom eigentlichen Pflegethema wegkommen", begründet Peter Koch, Geschäftsführer des Sozialhilfeverbands, diese thematische Ausweitung. "Der erste Tag soll gesellschaftspolitischen Themen vorbehalten sein, der zweite der Tag der Pflege bleiben", sagt Koch, der - so "ein Traum" von ihm - für die Zukunft aus diesem Sozialforum ein "Klein Alpbach" machen will.
Signal nach außen. Für den Obmann des Sozialhilfeverbands, den Brucker Bürgermeister Bernd Rosenberger, ist dieser Kongress ein wichtiges Signal des Verbands nach außen - und eine entsprechende Werbung, kommen doch Teilnehmer aus ganz Österreich nach Bruck. "Das ist übrigens der einzige derartige Kongress, der von einem Sozialhilfeverband organisiert wird", freut sich der Obmann.
Was ihn zusätzlich freut: "Der Kongress finanziert sich selbst aus den Teilnahmegebühren, es werden dafür keine Steuergelder eingesetzt, sieht man von einigen Leistungen der Stadt Bruck ab."









