Video-Überwachung in Brucker Innenstadt zu Ende
Seit einigen Monaten gibt's die Video-Überwachung in der Brucker Innenstadt nicht mehr. Den meisten ist das noch gar nicht aufgefallen.

Foto © APAVideo-Überwachung in Bruck gehört der Vergangenheit an
Viele gesetzliche Hürden waren zu nehmen, bevor im Oktober 2005 mit der Video-Überwachung in Bruck begonnen werden konnte. Die Aufhebung dieser Überwachung sorgte für weniger Aufsehen: Anfang September wurden die Kameras abmontiert, und nur sehr aufmerksame Beobachter nahmen davon Notiz.
Zur Vorbeugung. Zwei Kameras waren im Einsatz - die eine am Minoritenplatz, die andere an der Gendarmeriekaserne mit Blickrichtung Burggasse. Installiert wurden sie damals, um diese zwei besonders neuralgischen Punkte zu entschärfen. Dabei ging es nicht nur um das Filmen von Straftaten, sondern ausdrücklich auch um Vorbeugung.
Evaluierung. Warum die Kameras abmontiert wurden, begründet Bezirkshauptmann Bernhard Preiner folgendermaßen: "Die Video-Überwachung wurde aufgrund von Ereignissen eingeführt. Die Überwachung wurde ständig evaluiert. Und diese Evaluierung hat zum Ergebnis geführt, dass es die Überwachung jetzt nicht mehr gibt."
Keine Veranlassung mehr. Ähnlich drückt es Oberst Rudolf Gollia, der Sprecher des Innenministeriums, aus: "Die Überwachung wurde eingestellt, weil einfach keine Veranlassung mehr für sie bestand." Vor den Kameras war also offenbar nichts los - oder nur sehr wenig, denn so eine Kamera spricht sich ja schnell herum. Genaueres erfährt man aber aus Gründen des Datenschutzes nicht. Gollia räumt jedenfalls ein: "Es war rechtlich nicht mehr begründbar, das aufrecht zu erhalten."
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Fakten
Die Aktion ist nicht nur vorübergehend unterbrochen, sondern definitiv beendet. Falls man in Bruck wegen diverser Vorkommnisse wieder eine Video-Über-













