Obersteirischer Pensionist nach Arbeitsunfall verblutet
Trennscheibe eines Winkelschleifers brach entzwei, 71-Jähriger wurde von einem wegfliegenden Teil an der Halsschlagader getroffen.
"Ich gehe noch was in die Garage arbeiten", sagte der Pensionist Hubert P. aus Aflenz-Land Mittwoch Vormittag zu seiner Frau. Es waren die letzten Worte, die sie von dem 71-Jährigen hörte. Wenig später kam der Obersteirer bei einem grauenvollen Arbeitsunfall ums Leben.
Trennscheibe. Wie die Polizei rekonstruierte, wollte Hubert P. mit einem Einhand-Winkelschleifer eine Scheibtruhe abschleifen. Aus unbekannter Ursache brach dabei die Trennscheibe und löste sich in mehrere Teile auf. Die Stücke wurden mit großer Wucht weggeschleudert, eines davon traf den 71-Jährigen am Hals und durchschlug die Schlagader. Der Mann dürfte binnen weniger Augenblicke hilflos verblutet sein. "Aber selbst, wenn jemand in der Nähe gewesen wäre und Erste Hilfe leisten hätte können, in so einem Fall hat man kaum eine Überlebenschance", meinte der erhebende Polizeibeamte.
Briefträger.
Hubert P. konnte nicht einmal mehr um Hilfe schreien. Rund zehn Minuten später machte ein Briefträger die schreckliche Entdeckung. Als er in die offene Garage blickte, fand er den 71-Jährigen leblos am Boden liegen. "Es hat dort dementsprechend wild ausgeschaut, das ist auch für uns kein leicht zu verkraftender Anblick", erzählt der Polizist.
Erst durch den Briefträger erfuhr die Ehefrau von dem Unfall. Sie hatte im Haus nichts mitbekommen. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten nichts mehr tun.
















