Tödlicher Verkehrsunfall erst nach Stunden entdeckt
Mürzzuschlag: Wagen flog über Leitschiene und blieb in Kraftwerksareal liegen. Der 50-Jährige erlag wenig später seinen Verletzungen.
Ein 50-jähriger Fahrzeuglenker ist Montagfrüh im
obersteirischen Ortsteil Kohleben (Gemeinde Mürzzuschlag) mit seinem
Pkw von der Straße abgekommen und ist dabei tödlich verunglückt. Die
Ursache dürfte laut Polizei Mürzzuschlag Sekundenschlaf gewesen sein.
Das Unfallauto und der Lenker wurden erst Stunden nach dem Unfall
entdeckt.
Katapultiert. Der 50-jährige Mann war zwischen 1.00 Uhr und 2.00 Uhr nachts auf der B23
in Richtung Mürzzuschlag unterwegs gewesen. In einer Linkskurve kam
der Lenker von der Straße ab und fuhr gegen die Leitschienen. Durch
die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen fünf Meter über eine Böschung
auf ein Kraftwerksgelände der Stadtwerke Mürzzuschlag katapultiert,
so die Polizei. Der Unfalllenker wurde aus dem Wagen geschleudert und
lebensgefährlich verletzt. Er erlag wenig später seinen Verletzungen.
Kontrollfahrt. Unfallauto und -lenker wurden erst um 6.00 Uhr entdeckt. "Da das
Kraftwerksgelände von der Straße aus kaum einzusehen ist und auch
keine Unfallspuren zu sehen waren, wurde die Entdeckung erst bei
einer Kontrollfahrt durch einen Werksmitarbeiter gemacht", teilte
Johann Ledolter von der Polizei Mürzzuschlag mit. Als Todesursache stellte der Distriktsarzt ein schweres Schädelhirntrauma sowie einen offenen Unterschenkelbruch fest. Der Lenker sei
wahrscheinlich nicht angegurtet gewesen, so Ledolter.















