Betreuung für wartende Patienten
Am Montag startet im Brucker LKH ein Pilotprojekt. Mitarbeiter des Sozialdienstes übernehmen von der Rettung Patienten und betreuen sie während der Wartezeit.

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Nach zwei Monaten intensiver Vorarbeit startet am Montag ein Pilotprojekt im Brucker Landeskrankenhaus. Der Sozialdienst des Roten Kreuzes Bruck-Kapfenberg übernimmt im LKH Patienten von der Rettung und betreut sie während der Wartezeit in den Ambulanzbereichen.
"Dieser Schritt war einfach notwendig", erklärt Hilde Horvath, die Leiterin des Rotkreuz-Sozialdienstes. "Die Zahl der älteren Menschen steigt, ebenso die Zahl der Pflege- und Altenheimbewohner - und damit werden natürlich auch die Krankentransporte immer mehr."
Pflegepersonal entlastet.
Mit diesem Pilotprojekt will man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einen müssen die Rettungssanitäter nicht auf Patienten in der Ambulanz warten. Zum anderen werden die oft hilflosen Menschen während der Wartezeit betreut. Und zum dritten wird das Pflegepersonal des Krankenhauses entlastet, das ja nach der Übergabe für die Patienten verantwortlich ist.
Rettungssanitäter.
27 ehrenamtliche Helfer haben sich bisher für diesen Dienst gemeldet, es könnten, so Horvath, aber durchaus mehr sein. Fast durchwegs handelt es sich dabei um ausgebildete Rettungssanitäter, die aber nicht mehr ausfahren. In Zweierteams werden diese Mitarbeiter von Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr ihren Dienst im Brucker LKH versehen. "Das ist ein Probelauf. Nach zwei Monaten werden wir sehen, wo wir nachjustieren müssen", sagt Horvath. "Denn dieser Betreuungsdienst soll ja eine Entlastung für das Rote Kreuz und das LKH werden."
Der Sozialdienst übernimmt übrigens nicht nur Patienten aus dem Rettungsbezirk Bruck-Kapfenberg. "Selbstverständlich betreuen wir auch alle anderen Patienten in den Ambulanzen, soferne diese das wollen", ergänzt Horvath.













