Angestellte soll 37.000 Euro abgezweigt haben
Mitarbeiterin einer Kfz-Zulassungsstelle einer Versicherung werden schwerer gewerbsmäßiger Betrug und Urkundenfälschung vorgeworfen. Die Frau soll in 60 Fällen Gelder abgezweigt haben.

Foto © APADie Versicherung erstattete Anzeige
Verdacht des schweren gewerbsmäßigen Betruges und Urkundenfälschung - das wird einer 43-jährigen Obersteirerin vorgeworfen. Die Mitarbeiterin in der Kfz-Zulassungsstelle einer Versicherung soll Gelder nicht abgeliefert haben. Laut Ermittlungen der Polizei hat die Frau - für die die Unschuldsvermutung gilt - Erlagscheine manipuliert und Gebühren für die Kfz-Anmeldungen in die eigene Tasche kassiert.
Aufgeflogen.
Aufgeflogen waren die Unregelmäßigkeiten in der Zulassungsstelle in Wien bei einer Stichprobenkontrolle Ende Dezember vorigen Jahres. Dabei wurden vorerst drei Fehlbuchungen festgestellt. Daraufhin wurde von der Versicherung bei der Polizei in Mürzzuschlag Anzeige erstattet.
Ermittlungen.
Bald schon hatten die Ermittler des Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Mürzzuschlag die 43-jährige Mitarbeiterin im Visier. Nach viereinhalb Monaten konnten die Ermittlungen nun abgeschlossen werden. Das Ergebnis ist eine Anzeige gegen die verdächtige Angestellte wegen Verdachts des schweren gewerbsmäßigen Betruges und Urkundenfälschung.
Vorwürfe.
Die Verdächtige - sie ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern - bestreitet die Vorwürfe. Indizien und Sachbeweise sprechen angeblich gegen die Frau. "Wir haben keine Anhaltspunkte finden können, dass eine andere Mitarbeiterin für die Taten in Frage kommen könnte", so ein Beamter.
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Fakten
Laut Strafanzeige soll die Frau in den vergangenen drei Jahren in nicht weniger als 60 Fällen Gelder abgezweigt haben. Die Schadenssumme wird mit rund 37.000 Euro beziffert.













