Verbrecherjagd online: IT-Security-Treffen an steirischer FH Joanneum
Die offizielle Eröffnung des Master-Studiengangs "Advanced Security Engineering" startet mit einem Symposium am 20. April in Kapfenberg, wo internationale Fachleute vortragen.

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Online-Shopping, Telebanking, Kommunikation über das Internet - längst ist das Gebiet der Datensicherheit über versperrte Aktenschränke hinausgewachsen und zum zentralen Thema in der vernetzten Welt geworden. Die FH Joanneum Kapfenberg hat im vergangenen Herbst den Master-Studiengang "Advanced Security Engineering" ins Leben gerufen. Am 20. April wird dieser offiziell mit einem Symposium zum Thema "Security is..." eröffnet.
Sicherheitsbedarf. "Das Verständnis für Sicherheit ist in den vergangenen Jahren enorm gewachsen", meinte "Advanced Security Engineering"-Studiengangsleiterin Sonja Gögele. Entwicklungen wie Open Source oder Datenübertragung per Wireless Lan würden bei manchen Benutzern Unsicherheit hervorrufen und Fragen nach Sicherheitsvorkehrungen aufwerfen. Seit 2007 gebe es auch den biometrischen Reisepass und eine Gesetzesänderung, die mehr Transparenz bei Unternehmens-Daten fordert.
Bewusstsein. Meist sei das Bewusstsein für Sicherheit nicht sehr groß, z.B. im Umgang mit Handy, Organizer oder elektronischem Autoschlüssel: "Alles Dinge, die der Mensch täglich sehr leicht benutzen kann", so Gögele. Mit der berufsbegleitenden Ausbildung wolle man Bewusstsein für mögliche Gefahren schaffen und in Zusammenarbeit mit EDV-Abteilungen Möglichkeiten von Sicherheitsvorkehrungen aufzeigen, die meist einfach einzurichten seien, meinte die Studiengangsleiterin.
Lehrplan. Neben Biometrie und der Abwehr von Einbrüchen in Computersysteme stehen Kryptografie, Firewall-Technologien, Identifikation und die Abwehr von Computerviren sowie das Design sicherer Software am Lehrplan. Aber auch Themen wie Technologie und Verantwortung oder ethische Folgen würden behandelt: "Es ist wichtig, dass den Studenten bewusst wird, welche Verantwortung sie später haben werden", so Gögele.
Teilnehmer. 17 Studenten haben im Wintersemester 2006/2007 mit dem Master-Studiengang begonnen, darunter zwei Deutsche und eine Griechin. Bewerber gab es auch aus der Türkei, Iran, Irak und Irland. Die Lehrenden kommen von sieben europäischen Partner-Hochschulen, u.a. Southbank University London, Institute of Technology Tallaght (Irland) und Savonia University of Applied Sciences (Finnland). Die Studenten sollen einen Teil ihres Studiums auch im Ausland verbringen.
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Symposium
Am 20. April werden Fachleute aus sechs Nationen die Bandbreite der IT-Security - vom Erstellen sicherer Software bis zur forensischen Arbeit an Computersystemen - veranschaulichen. Eröffnungsredner Phillip Burrel von der Southbank University London wird über die computergestützte Verbrecherjagd sprechen.















