Schüler suchten Gemeinsames und Trennendes
Brucker und Kapfenberger Gymnasiasten haben sich im Rahmen von "Schüler machen Zeitung" das Thema Städtefusion angeschaut.

Foto © HoffmannKollektives Lächeln für die Fotografin
Wenn Schüler Zeitung machen, sind die Themen nicht nur auf die Bedürfnisse der Jugend zugeschnitten. Auch die Aktualität hat dabei einen hohen Stellenwert. Da drängt sich natürlich auch das Thema Gemeindestrukturreform auf. In der Vorwoche hat schon das Weizer Gymnasium die Stimmung über diese Reform abgefragt. Nun haben vier Kapfenberger und vier Brucker Gymnasiasten die Bemühungen um die Fusion der beiden Städte Bruck und Kapfenberg beleuchtet.
Ressentiments gegen die Fusion der beiden Städte gibt es nicht nur unter Erwachsenen. Auch unter den jungen Leuten war schon zu Beginn der Arbeit da und dort Ablehnung zu spüren. So war es gar nicht leicht, Schülerinnen und Schüler für die Mitarbeit zugewinnen. In Kapfenberg war es ein Quartett aus dem Wahlpflichtfach Deutsch, das seine journalistischen Fähigkeiten erproben wollte, und zwar Violeta Ilkova, Elisabeth Lintschinger, David Doppelhofer und Georg Tomaschek. Aus Bruck ergänzten vier "alte Haudegen" das Redaktionsteam: Samira Galler, Matthias Kraker, Peter Marcher und Helmut Sommer waren schon im heurigen Frühjahr bei "Schüler machen Zeitung" dabei.
Themensuche
Am Beginn der Arbeit standen für die Schülerinnen und Schüler die Fragen: Welche Aspekte der möglichen Städtefusion interessieren junge Menschen? Welche Gesprächs- und Interviewpartner kommen dafür infrage? Welche Fotos brauchen wir für die Illustration der Texte? Und - nicht zu vergessen - wie bringen wir all das auf drei Seiten unter?
Mit Feuereifer stürzten sich die acht Jungjournalisten auf die Arbeit. Sie befragten Jugendliche, wie sie zu einer gemeinsamen Stadt Bruck-Kapfenberg stehen. Sie interviewten die Stadthistorikerinnen von Bruck und Kapfenberg zu den Gemeinsamkeiten und zum Trennenden zwischen den beiden Städten. Sie trafen sich mit den Jugendreferentinnen der beiden Städte, um deren Sicht der Fusion in Hinblick auf die Jugendarbeit auszuloten.
Dann ging es unter den Fittichen der Kapfenberger Professorin Eva Tomaschek in der Vorwoche zur Seitenproduktion nach Graz - die ganz gemütlich mit einem Frühstück begann. Dann wurde die aktuelle Zeitung unter die Lupe genommen und die Redaktionskonferenz besucht, ehe es an die Knochenarbeit des Redigierens ging.
Alles im Kasten
Und auch wenn die vier Brucker Schüler schon Erfahrung mit dieser Arbeit hatte, dauerte es bis 16.30 Uhr, ehe all das im Kasten war, was heute auf den Seiten 33 bis 35 nachzulesen ist.













